Der Realzins entscheidet

Inflation und die Auswirkungen auf Ihr Vermögen


Wie sich Inflation auf die Kaufkraft auswirkt

Einkaufen, Tanken, Heizen – vieles in unserem Alltag ist in den vergangenen Monaten deutlich teurer geworden. Und der Preisdruck hält weiter an. So lag in Deutschland die Verbraucherpreisinflation im Dezember bei 8,6 %1. Und auch in den kommenden Monaten dürfte sich die Inflation auf einem hohen Niveau bewegen2. Die Folge: Inflation bedeutet, dass die Preise für Waren und Dienstleistungen eines bestimmten Warenkorbs insgesamt steigen. Wer sein Geld nun in Zeiten hoher Inflationsraten mit niedrigen bis gar keinen Zinsen anlegt, macht real Verluste, da die Preissteigerungen höher sind, als die Zinserträge. Somit ist der Realzins, d.h. der Zins, der nach Abzug der Preissteigerung übrig bleibt, negativ und die Kaufkraft des Vermögens schwindet.

Inflationsrate in Deutschland

Inflation

Inflationsrate: Veränderungsrate des Verbraucherpreisindex
Die Inflationsrate bildet Veränderungen der Kosten für einen festgelegten Warenkorb ab, der eine repräsentative Auswahl an Waren und Dienstleistungen enthält.

Quelle: Statistisches Bundesamt - Inflationsrate im Vergleich zum Vorjahresmonat

Möglichkeiten der Inflation zu begegnen

Vor dem Hintergrund der gestiegenen Inflation bieten Zinssparprodukte oder fest verzinste Sparprodukte – trotz wieder steigender Zinsen – aktuell keinen ausreichenden Schutz vor einem Kaufkraftverlust. Um Vermögen zu erhalten, könnten sich daher Anlagen anbieten, die historisch höhere Renditechancen unter gleichzeitiger Eingehung höherer Risiken aufweisen und damit den Wertverlust durch eine hohe Inflation ganz oder zumindest teilweise ausgleichen könnten. Wichtig ist jedoch ein möglichst breit aufgestelltes Portfolio, die richtige Auswahl der Titel und ein langfristiger Anlagehorizont. Denn konjunkturelle Schwankungen, wie wir sie gerade erleben, können kurzfristig auch die Kurse weiter fallen lassen.


Themeninvestments

Eine Möglichkeit zu investieren, könnten aktuell weniger konjunkturabhängige Themen sein, die grundsätzlich benötigt werden, wie beispielsweise Gesundheit oder Infrastruktur. Auch das Thema Saubere Energie bietet vor dem Hintergrund steigender Energiepreise interessante Möglichkeiten.

Gesundheit

Entwicklungen wie steigende Lebenserwartung oder zunehmender Wohlstand können das Wachstum der Gesundheitsbranche weiter positiv beeinflussen. Daran könnten auch Anleger profitieren.

Saubere Energie

Erneuerbare Energien wie Wasser-, Wind- oder Solarkraft gewinnen weiter an Bedeutung. Dies kann Anlegern verschiedene interessante Investmentmöglichkeiten bieten.

Infrastruktur

Infrastrukturbereiche sind unverzichtbar für das Funktionieren unseres heutigen Alltags. Und der Bedarf an Infrastrukturinvestitionen steigt weltweit. Das kann auch für Anleger interessant sein.


Zertifikate als Anlagealternative

In schwankenden Aktienmärkten könnten auch Anlagezertifikate als Ergänzung im Portfolio interessant sein. Diese können je nach Ausgestaltung Seitwärtsrenditen auch bei moderat fallenden Aktienmärkten erzeugen. Die Renditen sind in der Regel begrenzt, dafür verfügen viele Anlagezertifikate über einen Risikopuffer, der auch vor fallenden Notierungen schützen kann (bspw. Expresszertifikate). Eine breite Palette von aktuellen Zeichnungsprodukten finden Sie unter Zertifikat-Neuemissionen.

Mehr zum Thema Zertifikate finden Sie hier.


Mit Sparplänen vorausschauend Vermögen aufbauen

Ein langfristiger Vermögensaufbau ist auch in Zeiten hoher Inflationsraten mit ETF-Sparplänen möglich. Mit der richtigen Auswahl bieten diese die Möglichkeit, zu geringen Kosten breit gestreut über verschiedene Anlageklassen und Regionen zu investieren. Bei maxblue können Sie bereits ab 25 Euro investieren. Natürlich können Sie Ihren Wertpapiersparplan je nach Lebenssituation flexibel anpassen.

Noch kein Depot? Jetzt eröffnen und eigenständig investieren.

Für eine Anlage in Aktien, ETFs oder Zertifikate benötigen Sie ein maxblue Depot. Sollten Sie noch kein kostenloses maxblue Depot besitzen, können Sie es direkt hier eröffnen. 

1 Quelle: Statistisches Bundesamt
2 Quelle: Deutsche Bank Chief Investment Office Viewpoint – Makro- und Assetklassenausblick 19.08.2022.

ACHTUNG: Vor einem Kauf bitte Produktinformationen prüfen!

Die hier dargestellten Angaben stellen keine Anlageberatung und keine Handlungsempfehlung dar. Jede Anlage in Wertpapieren ist mit Risiken verbunden, die bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Weitere Informationen enthalten zudem die „Basisinformationen für Wertpapiere und weitere Kapitalanlagen“.

Die vollständigen Angaben zu den Fonds sind dem Basisinformationsblatt und dem jeweiligen Verkaufsprospekt, ergänzt durch den jeweiligen letzten geprüften Jahresbericht und den jeweiligen Halbjahresbericht, falls ein solcher jüngeren Datums als der letzte Jahresbericht vorliegt, zu entnehmen. Die Unterlagen stellen die allein verbindliche Grundlage des Kaufs von Anteilen der Fonds dar. Sie sind in elektronischer oder gedruckter Form kostenlos beim jeweiligen Emittenten, bei Ihrem Berater erhältlich und abrufbar auf www.deutsche-bank.de/pib unter Eingabe der jeweiligen WKN/ISIN oder des Fondsnamens. Eine zusammenfassende Darstellung der Anlegerrechte für Anleger des jeweiligen Fonds ist verfügbar über die Website der jeweiligen Fondsgesellschaft. Die Fondsgesellschaft kann jederzeit beschließen, die Anzeige zum Vertrieb in Deutschland zu widerrufen.

Alle Meinungsaussagen geben die aktuelle Einschätzung wieder, die ohne vorherige Ankündigung geändert werden können. Wertentwicklungen der Vergangenheit und Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Anleger sollten beachten, dass eine Billigung des Prospekts durch die zuständige Aufsichtsbehörde nicht als Befürwortung der Wertpapiere zu verstehen ist. Es wird empfohlen, dass Anleger den Prospekt nebst etwaiger Nachträge lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um die Risiken und Chancen einer Investition in die Wertpapiere vollständig zu verstehen.

Der europäische Gesetzgeber verpflichtet mit der Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente („MiFID“) die Banken dazu, Vorkehrungen zum Umgang mit möglichen, sich auf Wertpapierdienstleistungen auswirkenden Interessenkonflikten zu treffen, um die Dienstleistungen den Kunden in einem integren Umfeld anbieten zu können und sich eventuell ergebende Beeinträchtigungen von Kundeninteressen zu vermeiden. Interessenkonflikte lassen sich insbesondere bei einer Universalbank, die für ihre Kunden unter anderem eine Vielzahl von Wertpapierdienstleistungen erbringt sowie Unternehmen finanziert und berät, nicht immer ausschließen. In Übereinstimmung mit den Vorgaben des Wertpapierhandelsgesetzes informieren wir Sie daher unter dem nachfolgenden Link über unsere weitreichenden Vorkehrungen zum Umgang mit diesen Interessenkonflikten. Mehr Informationen über den Umgang mit Interessenkonflikten finden Sie unter https://www.maxblue.de/agb.html.