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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 29.07.2015 - 17.00 Uhr
29.07.15 / 17:13 dpa-AFX (0 mal gelesen)

Tsipras schließt vorgezogene Wahlen nicht aus - Geldgeber prüfen

ATHEN - Der griechische Regierungschef Alexis Tsipras und seine Regierung kämpfen an zwei Fronten. Athen verhandelt auf Hochtouren mit den Experten der Gläubiger, um ein drittes Hilfsprogramm für das von der Pleite bedrohte Land sicherzustellen. Zugleich schlägt der Richtungsstreit in Tsipras' Syriza-Partei immer höhere Wellen. Inzwischen schließt der Ministerpräsident angesichts des Widerstandes des linken Parteiflügels gegen das von den Geldgebern verordnete Reform- und Sparprogramm vorgezogene Neuwahlen nicht mehr aus.

USA: Schwebende Hausverkäufe überraschend gesunken

WASHINGTON - In den USA ist die Zahl der noch nicht vollständig abgeschlossenen Hausverkäufe im Juni überraschend gesunken. Die sogenannten schwebenden Hausverkäufe seien zum Vormonat um 1,8 Prozent gefallen, teilte die Maklervereinigung National Association of Realtors (NAR) am Mittwoch in Washington mit. Volkswirte hatten mit einem Zuwachs um 0,9 Prozent gerechnet. Der Zuwachs im Vormonat wurde von 0,9 auf 0,6 Prozent nach unten korrigiert.

Hessens Finanzminister zerrupft Schäubles Erbschaftsteuerpläne

WIESBADEN - Mit deutlichen Worten hat Hessens Finanzminister Thomas Schäfer (CDU) den Regierungsentwurf seines Berliner Parteifreunds Wolfgang Schäuble für ein neues Erbschaftsteuergesetz kritisiert. "Mir fehlt die Fantasie, wie ein Regierungsentwurf mit so grundlegenden Schwachstellen in einem für die Zukunft stabilen Gesetz münden kann", schrieb Schäfer in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Mittwoch). Üblicherweise werde nach einem Regierungsentwurf nur noch an Details gefeilt, beim Entwurf aus dem Hause des Bundesfinanzministers reiche das aber nicht aus.

Geschäftsführer Growitsch verlässt das HWWI

HAMBURG - Christian Growitsch (39), einer der beiden Geschäftsführer des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI), verlässt das Institut. Darauf hätten sich Universität und Handelskammer als Gesellschafter mit Growitsch wegen unterschiedlicher strategischer Auffassungen geeinigt, teilte das HWWI am Mittwoch in Hamburg mit. Damit verbleibe Prof. Henning Vöpel als alleiniger Geschäftsführer. Die beiden Wissenschaftler hatten gemeinsam die Nachfolge des langjährigen HWWI-Chefs Thomas Straubhaar angetreten. Growitsch hatte seine Aufgabe im September 2014 übernommen.

Kreise: EZB lässt Ela-Notkredite für Griechenlands Banken unverändert

FRANKFURT - Die Europäische Zentralbank (EZB) hat die Nothilfen für die angeschlagenen Banken in Griechenland laut Kreisen vorerst nicht weiter aufgestockt. Das Gesamtvolumen der Hilfen bleibe unverändert bei etwa 90 Milliarden Euro, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg und berief sich auf namentlich nicht genannte Personen, die mit der Sache vertraut seien. Die Entscheidung sei während einer Telefonkonferenz der Ratsmitglieder gefallen. Ein Sprecher der EZB wollte die Meldung nicht kommentieren.

Lockruf der Wirtschaft: Ausbildung oft besserer Weg als Uni-Studium

BERLIN - Die Wirtschaft appelliert an Schulen, Hochschulen und Eltern, mehr Abiturienten den direkten Weg in die Arbeitswelt ohne vorheriges Studium zu empfehlen. "Leider betrachtausen viele Jugendliche und deren Eltern nach wie vor eine akademische Qualifizierung als den einzig erfolgversprechenden Werdegang", sagte der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Eric Schweitzer, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Dabei zeigten hohe Abbruchquoten, dass viele mit einer dualen Ausbildung ohne den "Umweg" eines Scheiterns im Studium besser beraten gewesen wären.

Immer mehr Menschen über 65 Jahren arbeiten

BERLIN - Die Zahl der älteren Erwerbstätigen ist in den vergangenen Jahren stark angestiegen. Im vergangenen Jahr gingen in Deutschland 14 Prozent der Menschen im Alter von 65 bis 69 Jahren einer bezahlten Arbeit nach, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Berlin mitteilte. 2005 waren es noch sechs Prozent gewesen. "Die Erwerbstätigenquote älterer Menschen hat sich in kurzer Zeit mehr als verdoppelt", sagte Roderich Egeler, Präsident des Statistischen Bundesamtes.

Nachfrage nach Arbeitskräften erreicht neuen Höchststand

NÜRNBERG - Die Zahl der offenen Stellen in Deutschland wächst weiter. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) vom Mittwoch hat die Arbeitskräftenachfrage im Juli saisonbereinigt ein neues Allzeithoch erreicht und damit den jüngsten Rekordwert aus dem Vormonat nochmals übertroffen. Die BA misst dies anhand des monatlich ermittelten Stellenindexes BA-X. Dieser stieg im Juli um zwei Zähler auf 192 Punkte. Den BA-X gibt es seit dem Jahr 2004. Die absolute Zahl der freien Stellen will die Bundesagentur an diesem Donnerstag zusammen mit den Juli-Arbeitslosenzahlen veröffentlichen.

Entspannung in Griechenland-Krise beflügelt deutschen Konsum nicht

NÜRNBERG - Die Pleite Griechenlands scheint vorerst abgewendet - doch die Stimmung der Verbraucher in Deutschland beflügelt das nicht. Der Konsumklimaindex für den Monat August blieb trotz der Aussicht auf ein drittes Hilfspaket für das hoch verschuldete Land unverändert bei 10,1 Punkten, wie das Marktforschungsunternehmen GfK Chart anzeigenKauf/Verkauf am Mittwoch in Nürnberg mitteilte.

Junge Flüchtlinge bekommen besseren Zugang zum Arbeitsmarkt

BERLIN - Die Bundesregierung will jungen Flüchtlingen den Zugang zu berufsorientierten Praktika erleichtern. Das Kabinett stimmte am Mittwoch einer entsprechenden Neuregelung von Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) zu. Die Verordnung geht auf eine Vereinbarung zwischen Bund und Ländern zurück und steht im Zusammenhang mit einer Reihe von Regeln, die Flüchtlingen den Zugang zum Arbeitsmarkt erleichtern sollen.

Russlands Notenbank setzt Devisenkäufe aus

MOSKAU - Der zunehmend schwache Rubel ruft die russische Notenbank auf den Plan. Der Ankauf von Fremdwährungen für die Devisenreserven sei mit Wirkung vom Dienstag vorerst eingestellt worden, teilte die Bank of Russia am Mittwoch mit. Als Grund wurden erhöhte Schwankungen an den Währungsmärkten genannt. Der russische Rubel gewann nach Bekanntwerden des Kaufstopps an Wert.

Frankreich: Verbrauchervertrauen trübt sich überraschend ein

PARIS - Das französische Verbrauchervertrauen hat sich im Juli überraschend eingetrübt. Der Indikator sei um einen Punkt auf 93 Punkte gefallen, teilte das Statistikamt Insee am Mittwoch mit. Volkswirte hatten hingegen einen unveränderten Wert erwartet.

Deutschland: Verbrauchervertrauen stabil

NÜRNBERG - Die deutschen Verbraucher bleiben trotz zahlreicher Risiken aus dem Ausland zuversichtlich. Der Indikator des Forschungsunternehmens GfK prognostiziert für August einen Wert von unverändert 10,1 Punkten, wie das Unternehmen am Mittwoch in Nürnberg mitteilte. "Die stabilen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland sind der wichtigste Grund für die gute Stimmung", sagte GfK-Experte Rolf Bürkl. Dagegen lauerten außerhalb Deutschlands zahlreiche Risiken, die das Konsumklima unter dem Strich aber nicht belasteten.

Wirtschaft: Ausbildung statt Uni oft der bessere Weg

BERLIN - Die Wirtschaft appelliert an Schulen, Hochschulen und Eltern, mehr Abiturienten den direkten Weg in die Arbeitswelt ohne vorheriges Studium zu empfehlen. "Leider betrachten viele Jugendliche und deren Eltern nach wie vor eine akademische Qualifizierung als den einzig Erfolg versprechenden Werdegang", sagte DIHK-Präsident Eric Schweitzer der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

Zweifel an Chinas Reformwillen - Aktienmärkte wieder im Minus

SHANGHAI - Die massive staatliche Intervention an Chinas Börsen weckt Zweifel an der Entschlossenheit der Regierung, dringend nötige marktwirtschaftliche Reformen umzusetzen. Nach einem Handelsauftakt am Mittwoch im Plus lagen die Aktienmärkte in Shanghai und Shenzhen gegen Mittag wieder leicht im Minus. Die neue Talfahrt hatte am Montag mit dem größten Tagesverlust seit acht Jahren angefangen. Hintergrund waren Sorgen über einen Rückzug der staatlichen Unterstützung und schlechte Nachrichten aus der Realwirtschaft./rob/jsl

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