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Deutsche Bank
Aktion „pro Aktie“

Eine Aktion führender deutscher Direktbanken

maxblue ist jetzt aktives Mitglied der Aktion „pro Aktie“

„pro Aktie“ ist eine Aktion führender deutscher Direktbanken: Die comdirect bank, die Consorsbank, ING-DiBa und maxblue machen sich mit der Aktion „pro Aktie“ stark für eine bessere Aktienkultur in Deutschland. Studien, Bildungsangebote, Veranstaltungen, gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit sowie der „Tag der Aktie“ leisten einen Beitrag dazu, das Thema stärker in den Köpfen der Deutschen zu verankern und einen vorurteilsfreien und aufgeklärten Umgang mit dem Thema Aktie zu fördern.

Weitere Informationen unter: www.aktion-pro-aktie.de

pro Aktie

Neue Direktbankstudie der Aktion „pro Aktie"

Eine aktuelle repräsentative Studie im Auftrag der Aktion „pro Aktie“ zeigt: Auch in Großbritannien und den USA stehen niedrig verzinste Anlageprodukte höher im Kurs als Aktien.

Betragt wurden über 2.000 Deutsche und jeweils rund 500 US-Amerikaner und Briten haben wir mit einem Marktforschungspartner zu ihren Einstellungen gegenüber Aktien- und Geldanlagethemen. Der internationale Vergleich belegt: In Großbritannien und insbesondere den USA ist der Ruf der Aktie deutlich besser als hierzulande. Während die Deutschen das Unternehmen selbst als den Hauptprofiteur von Aktien sehen, steht bei den Briten und US-Amerikanern der Anleger im Fokus. Die Ergebnisse zeigen aber auch, dass sich der Anteil der Wertpapierinvestments international nicht allzu sehr von dem in Deutschland abhebt.

Aber warum überhaupt Aktien kaufen?

Im Gegensatz zum Staat gehören die privaten Sparer nicht zu den Gewinnern der Niedrigzinspolitik. Die herkömmliche Geldanlage auf Spar- und Festgeldkonten bringt kaum noch Zinsen. Gerade in solchen Zeiten können Sparer, die über eine entsprechende Risikobereitschaft und die nötigen Kenntnisse und Erfahrungen verfügen, prüfen, wie sie ihr Geld alternativ anlegen. Ist eine Unternehmensbeteiligung in Form von Aktien eine Möglichkeit? Für viele Deutsche offensichtlich wohl nicht: Eine aktuelle Studie des Deutschen Aktieninstituts (DAI) zeigt, dass in Deutschland - im Vergleich zu anderen Ländern - wenig Aktien gekauft werden. Im Jahr 2014 verzeichnete das DAI trotz eines guten Börsenjahres sogar einen Rückgang an privaten Aktionären um 0,7% auf 13,1 % der deutschen Bevölkerung. Aber weshalb sind die deutschen Sparer so vorsichtig? Vielleicht ist es die Unerfahrenheit, die viele Sparer vor einem Aktienkauf abschreckt.

Und was sind die Vor- und Nachteile der Aktienanlage?

Ein Blick auf die Chancen und Risiken der Aktienanlage kann helfen, die Funktion der Aktienanlage zu verstehen. Zu allererst denken viele Sparer an die möglichen Risiken bei Aktien und erst im zweiten Gedankengang an mögliche Erträge. Neben möglichen Gewinnen, die aus Kurssteigerungen resultieren können, besteht bei vielen Aktien auch die Chance, jährliche Erträge in Form von Dividendenzahlungen der Aktiengesellschaften zu erhalten. Diesen Chancen steht u.a. das Risiko von Kursverlusten oder das Risiko des Ausbleibens von Dividenden gegenüber. Historisch gesehen hat sich der Deutsche Aktienindex (DAX) von Februar 1996 bis Februar 2016 fast verfünffacht (Quelle: Bloomberg L.P., Stand: 08.02.2016). Das entspricht einer Entwicklung von 400% in den letzten 20 Jahren, trotz Finanzkrise 2008. Allerdings können in bestimmten Zeiträumen auch erhebliche Verluste anfallen. So z.B. halbierte sich der DAX von Juli 2007 bis Februar 2009 von 8.000 auf 4.000 Punkte. Natürlich sind Entwicklungen der Vergangenheit kein Indikator für zukünftige Entwicklungen. Unternehmen, die jährlich Dividenden zahlen, können jedoch eine interessante Möglichkeit sein, um sein Geld anzulegen. Nur langfristig gut geführte Unternehmen mit jährlichem Gewinn können ihre Anteilseigner – denn das sind die Aktionäre – durch Dividendenzahlungen an den Gewinnen beteiligen.

Dabei gilt es zu bedenken, dass ein Kauf von Aktien keine Einbahnstraße ist – so gilt es auch Risiken zu berücksichtigen. Gerade in Krisenzeiten gibt es ein erhöhtes Kursverlustrisiko und im schlimmsten Fall verlieren die Aktionäre ihr gesamtes in Aktien angelegtes Kapital, wenn die betreffende Aktiengesellschaft insolvent wird. Hier gilt es also zu prüfen und eine abgewogene Entscheidung zu treffen, wie und für welchen Teil Ihres Vermögens sie welches Risiko eingehen können und möchten und in welche Aktien Sie investieren. Entscheidend ist für den privaten Kunden die Aufteilung seines Geldes auf verschiedene Anlageklassen um somit eine Streuung der Risiken zu erreichen.

Was gilt es bei einer Aktienanlage zu beachten?

Wichtig ist: Vor einer Entscheidung für den Erwerb von Aktien sollte ein Anleger immer prüfen, ob die Besonderheiten dieser Anlageform mit seinen persönlichen Anlagezielen und Lebensumständen, der gewünschten Anlagedauer und vor allem mit seiner persönlichen Risikobereitschaft vereinbar sind. Neben den möglichen hohen Erträgen aus Kursgewinnen und Dividenden sollte der Anleger stets bedenken, dass Aktienkurse vergleichsweise starken Schwankungen unterliegen können und daher erhebliche Kursverlustrisiken bestehen bis hin zum möglichen Totalverlust bei einer Insolvenz der Aktiengesellschaft.

Fazit: Wer sich mit den niedrigen Spar- und Festgeldzinsen nicht zufrieden geben will und wer über die entsprechende Risikobereitschaft und Kenntnisse und Erfahrungen verfügt, für den kann eine Investition in Aktien eine interessante Anlagealternative darstellen.