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Börsenlexikon



Spitzen

Der Überhang neuer Aktien bei einer Kapitalerhöhung, die nicht dem Bezugsverhältnis entsprechend auf die Inhaber der alten Aktien verteilt werden können, wird Spitzen genannt. Über die Verwendung entstehender Spitzen entscheidet die Hauptversammlung. Beim Aktionär entsteht eine Spitze, wenn die Zahl seiner Bezugsrechte nicht durch das Bezugsverhältnis teilbar ist (z. B. fünf ""alte"" Aktien bei einer Kapitalerhöhung im Verhältnis 4:1). Er muss in diesem Fall zum Spitzenausgleich entweder eines seiner Bezugsrechte verkaufen, oder, wenn er zwei neue Aktien beziehen will, drei zusätzliche Bezugsrechte erwerben.

Auszeichnungen Spitzenleistungen sind unser Maßstab. Mehr über maxblue