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Deutsche Bank

Börsenlexikon



Risikoklasse

Im Sinne des Anlegerschutzes ist das depotführende Institut nach § 31 Abs. 2 des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) gehalten, bei einer Depot- und Kontoeröffnung verschiedene Angaben einzuholen. Die entsprechenden Fragen beziehen sich auf die bisherige Wertpapiererfahrung, die Anlageziele und die finanziellen Verhältnisse. Auf der Grundlage der Antworten legt das depotführende Institut für jeden Anleger individuell eine Risikoklasse fest. Es können dann alle Wertpapiere bis zu dieser Risikoklasse gekauft werden. Beim Verkauf eines Wertpapiers wird die Risikoklasse nicht berücksichtigt. Die folgende Übersicht verdeutlicht die Einteilung der Wertpapiere in die Risikoklassen 1 bis 6:

Risikoklasse 1: Euro-Geldmarktfonds, kurzlaufende Euro-Anleihen bester Qualität, kurzlaufende Euro-Rentenfonds, offene Immobilienfonds

Risikoklasse 2: Euro-Anleihen bester Qualität, Euro-Rentenfonds

Risikoklasse 3: Euro-Standardaktien, Euro-Standardaktienfonds, intern. breit gestreute Standardaktienfonds, Euro-Garantiefonds, Euro-Anleihen guter Qualität, Anleihen bester Qualität in Standardwährung, intern. gestreute Rentenfonds

Risikoklasse 4: Euro-Aktiennebenwerte, intern. Standardaktien, intern. Standardaktienfonds, intern. breit gestreute Aktiennebenwertefonds, spekulative Euro-Anleihen, spekulative intern. gestreute Rentenfonds

Risikoklasse 5: Internationale Aktien-Nebenwerte, Intern. Aktiennebenwertefonds, sehr spekulative Anleihen, Standard-Optionsscheine* wie Puts, Calls etc.

Risikoklasse 6: exotische Optionsscheine* wie Digitals, Barriers (Knock-out, Knock-in), Range etc.

*Aufträge für Optionsscheine können wir für Sie nur Im Sinne des Anlegerschutzes ist das depotführende Institut nach § 31 Abs. 2 des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) gehalten, bei einer Depot- und Kontoeröffnung verschiedene Angaben einzuholen. Die entsprechenden Fragen beziehen sich auf die bisherige Wertpapiererfahrung, die Anlageziele und die finanziellen Verhältnisse. Auf der Grundlage der Antworten legt das depotführende Institut für jeden Anleger individuell eine Risikoklasse fest. Es können dann alle Wertpapiere bis zu dieser Risikoklasse gekauft werden. Beim Verkauf eines Wertpapiers wird die Risikoklasse nicht berücksichtigt

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