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Deutsche Bank

Börsenlexikon



Eigenkapitalquote

Die Eigenkapitalquote errechnet sich aus dem prozentualem Verhältnis des Eigenkapitals zur Bilanzsumme eines Unternehmens und beschreibt den Grad seiner wirtschaftlichen und finanziellen Stabilität. Unter dem Risiko- bzw. Sicherheitsaspekt bedeutet dies: Je höher die Eigenkapitalquote, umso größer ist prinzipiell die Ausgleichsmöglichkeit von eingetretenen Verlusten. Beim Unternehmensvergleich gilt grundsätzlich die Aussage, dass eine höhere Eigenkapitalquote unter dem Gesichtspunkt der Insolvenzsicherheit als positiv zu bewerten ist, was sich empirisch bewiesen hat. Allerdings kann eine zu hohe Eigenkapitalquote (also Sicherheit im übertriebenem Sinne) auch für eine mangelnde Investitions- und Wachstumsbereitschaft eines Unternehmens sprechen. Für eine genaue Analyse sollte der historische Verlauf der Eigenkapitalquote, der Branchenvergleich sowie die Eigenkapitalrendite zusätzlich herangezogen werden.

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