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Fonds-News
++ Analysen des Tages von Dow Jones Newswires (11.10.2016) +++
11.10.16 / 17:00 (0 mal gelesen)

FRANKFURT (Dow Jones)--Dow Jones Newswires hat im Tagesverlauf folgende Analysen und Hintergrundberichte gesendet, die in dieser Übersicht thematisch mit Sendezeiten und Originalüberschriften zusammengestellt sind:

++++++++++++++++ ÜBERSICHT HEADLINES (Details weiter unten) ++++++++++++++++

16:11 ANALYSE/Billiges Pfund lockt Schnäppchenjäger für Luxusgüter an

13:11 ANALYSE/Märkte haben von Angst auf Gier umgeschaltet

12:53 ANALYSE/Ein Grund zur Sorge: Märkte im Gleichschritt

12:29 ANALYSE/Warum der Note-7-Misserfolg Samsung dauerhaft schadet

12:04 ANALYSE/US-Firmen dürften von Weltkonjunktur profitieren

10:56 ANALYSE/Devisenmarkt schwankt wilder mit weniger Banken

10:10 ANALYSE/Anleihemärkte erfreuen Schuldner auf Kosten der Gläubiger

10:06 ANALYSE/Banken kämpfen mit langem Niedergang ihrer Branche

++++++++++++++++ Unternehmen & Branchen ++++++++++++++++ 16:11 ANALYSE/Billiges Pfund lockt Schnäppchenjäger für Luxusgüter an

Für Schnäppchenjäger im Luxussegment ist Großbritannien momentan ein wahres Eldorado. Nirgendwo ist eine Handtasche von Louis Vuitton derzeit billiger zu haben. Seit sich die Briten im Juni dafür ausgesprochen haben, die Europäische Union zu verlassen, ist das britische Pfund auf Talfahrt gegangen und hat in der vergangenen Woche den tiefsten Stand seit 31 Jahren erreicht. Importartikel wie Wein, Elektronik und auch einige Auto-Modelle sind in der Folge teurer geworden - die meisten Luxusgüter hingegen nicht.

12:29 ANALYSE/Warum der Note-7-Misserfolg Samsung dauerhaft schadet

Der Produktionsstopp des Premium-Smartphones Galaxy Note 7 von Samsung und der Rückruf der bereits verkauften Geräte wegen Brandgefahr trifft bei den Konsumenten mehr als nur einen falschen Ton. Dem südkoreanischen Elektronikriesen könnten die Möglichkeiten ausgehen, um das wieder auszubügeln.

12:04 ANALYSE/US-Firmen dürften von Weltkonjunktur profitieren

Die Weltwirtschaft sieht angeblich ziemlich düster aus. Trotzdem gibt es für manche US-Konzerne Grund zur Freude, auch wenn sich die Gewinne in den vergangenen Quartalen wegen des mauen Auslandsgeschäfts relativ schwach entwickelten. Aber so wie es Touristen in einem exotischen Land geht, ist auch für die US-Firmen die Lage weitaus besser als für die Einheimischen.

10:06 ANALYSE/Banken kämpfen mit langem Niedergang ihrer Branche

Für eine Reihe europäischer Großbanken ist 2016 ein reines annus horribilis. Ihre Hoffnungen ruhen deshalb auf 2017: Zumindest zwei Kernprobleme könnten bis Ende dieses Jahres tatsächlich ausgeräumt sein. Erstens ist eine Bereinigung der durch die Hypothekenskandale ausgelösten Rechtskosten bis dahin möglich. Und zweitens könnten bis Ende des Jahres neue globale Kapitalauflagen finalisiert sein, was den Banken endlich wieder mehr Planungssicherheit verschaffte.

In einem optimistischen Szenario dürften dann die Kreditgeber von den Märkten neu bewertet werden. Doch die Investoren sollten vorsichtig sein: Die Banken sind weiterhin zu groß für eine Branche, die sich gerade zurechtschrumpft.

++++++++++++++++ Märkte ++++++++++++++++ 13:11 ANALYSE/Märkte haben von Angst auf Gier umgeschaltet

Investoren hätten in diesem Jahr mit einer einzigen Strategie glänzende Ergebnisse erzielen können: Sie hätten nur alle Positionen verkaufen müssen, die in der ersten Jahreshälfte gut liefen, um stattdessen bei jenen Titeln zuzugreifen, die bis dahin schlecht liefen. Fast alle Wertpapierklassen haben zur Jahresmitte eine Kehrtwende gemacht. Zyniker werden die Entwicklung vor allem mit Gewinnmitnahmen durch Kasinokapitalisten erklären, denen eine Strategie zu langweilig wurde, sodass sie auf eine andere umgesattelt haben. Wer am Markt Geld verdienen will, sollte jedoch lernen, die Signale zu verstehen. Die Märkte haben dieses Jahr von Angst auf Gier geschaltet.

12:53 ANALYSE/Ein Grund zur Sorge: Märkte im Gleichschritt

Zum ersten Mal seit 2010 sind Aktien, Anleihen, Öl und Gold auf dem Weg, das Jahr mit Gewinnen abzuschließen. Diese Entwicklung ist das jüngste Zeichen dafür, dass sich die großen Märkte mehr als üblich im Gleichschritt bewegen.

Die Marktbewegungen sind für Anleger an und für sich natürlich positiv. Bei einigen Investoren steigt jedoch die Sorge, dass das, was gemeinsam gestiegen ist, auch gemeinsam fallen könnte.

10:56 ANALYSE/Devisenmarkt schwankt wilder mit weniger Banken

Der Teilrückzug der Wall Street vom Devisenmarkt mag die Risiken bei Banken verringern, die Volatilität im Handel ist jedoch größer denn je. Devisenanalysten sagen, dass das besonders am vergangenen Freitag zu beobachten war, als das britische Pfund im frühen asiatischen Handel innerhalb weniger Minuten von 1,26 Dollar auf 1,18 Dollar fiel. Einige elektronische Handelsplattformen zeichneten sogar Kurse von 1,15 Dollar auf.

Ein Grund, warum das Pfund so deutlich fiel, war nach Einschätzung von Analysten, dass an der Wall Street aufgrund neuer Bankenregeln weniger Fremdwährungen gehandelt würden. Diese Regulierung zwang Banken dazu, das sogenannte Marketmaking einzudampfen.

10:10 ANALYSE/Anleihemärkte erfreuen Schuldner auf Kosten der Gläubiger

Der gnadenlose Einbruch der Anleiherenditen hat zuletzt ausschließlich für Gewinner gesorgt. Die Schuldner erhielten verbilligten Zugang zu Finanzquellen, während für Investoren die Erträge sprudelten. Doch es gibt eine weit weniger komfortable Interpretation dieser Ereignisse: Eine kolossale Überwälzung von Zinsrisiken auf einem Spielfeld, das sowieso schon fast vollständig die Schuldner begünstigt.

Wir freuen uns über Ihr Feedback an topnews.de@dowjones.com.

DJG/jhe

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October 11, 2016 11:00 ET (15:00 GMT)

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