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++ Analysen des Tages von Dow Jones Newswires (06.09.2016) +++
07.09.16 / 07:00 (1 mal gelesen)

FRANKFURT (Dow Jones)--Dow Jones Newswires hat im Tagesverlauf folgende Analysen und Hintergrundberichte gesendet, die in dieser Übersicht thematisch mit Sendezeiten und Originalüberschriften zusammengestellt sind:

++++++++++++++++ ÜBERSICHT HEADLINES (Details weiter unten) ++++++++++++++++

18:47 3 PROBLEME, an denen VW nach dem Navistar-Deal noch arbeiten muss

16:52 ANALYSE/Warum Online-Modehändler ihre hohen Bewertungen verdienen

16:09 ANALYSE/In der Koalition tobt der (Wahl-)Kampf um die Steuern

15:11 HINTERGRUND/Kauft die EZB bald Aktien?

14:42 8 FRAGEN an den Leiter der Pflanzenschutzsparte bei BASF, Markus Heldt

14:30 ANALYSE/Die Investmentbank-Probleme werden kleiner - verschwinden tun sie nicht

13:07 ANALYSE/Investoren wittern im überteuerten Markt Gefahren

12:14 ANALYSE/Apples neues iPhone: Keine Revolution erwartet

10:03 ANALYSE/Zentralbanken sorgen nicht für Zuversicht

++++++++++++++++ Unternehmen & Branchen ++++++++++++++++ 18:47 3 PROBLEME, an denen VW nach dem Navistar-Deal noch arbeiten muss

Volkswagens Nutzfahrzeug-Sparte Truck&Bus mit den hauseigenen Marken MAN und Scania hat sich viel vorgenommen für die Zukunft: Die Nutzfahrzeug-Holding soll Global Champion werden, soll an die Spitze unter den Lkw- und Busherstellern rücken. Dieses Ziel hat sich das Management von Europas größtem Automobilkonzern gesetzt. Bisher ist man davon jedoch weit entfernt. Mit der Beteiligung am amerikanischen Hersteller Navistar hat VW nun zwar einen wichtigen Schritt getan, doch einige Probleme bleiben.

14:42 8 FRAGEN an den Leiter der Pflanzenschutzsparte bei BASF, Markus Heldt

Der globale Agrochemiemarkt ist in Bewegung. Eine Konsolidierungswelle überzieht derzeit die Branche, die Großen rücken enger zusammen und wollen fusionieren. So macht Bayer Fortschritte bei der geplanten Übernahme des Wettbewerbers Monsanto und hat sein Angebot für den US-Konzern gerade erneut aufgestockt; Chemchina hat inzwischen grünes Licht von den US-Wettbewerbsbehörden für die Übernahme des weltgrößten Pflanzenschutzkonzerns Syngenta bekommen; und die beiden US-Konzerne Dow Chemical und Dupont planen ebenfalls einen Zusammenschluss und wollen dabei auch ihre Agrochemiegeschäfte in einem Unternehmen zusammenführen. BASF ist der einzige große Spieler, der keinen Fusionspartner hat. In Ludwigshafen bleibt man gelassen, setzt auf die eigene Stärke und hofft, dass bei den anstehenden Deals interessante Geschäfte im Zuge der erwarteten Kartellauflagen auf den Markt kommen werden.

14:30 ANALYSE/Die Investmentbank-Probleme werden kleiner - verschwinden tun sie nicht

Ein britisches Sprichwort sagt, man muss den Mantel passend zu den Kleidern schneidern. Das aber ist schwierig, wenn die Kleider immer weiter einlaufen - fragen sie eine Investmentbank. Die Einnahmen sind unter anhaltendem Druck, denn die Zinsen sind längerfristig niedrig und die Marktaktivität geht weltweit zurück. Besonders bei einigen der größten Marktteilnehmer Europas entsteht der Eindruck, dass die Bemühungen, eine Bank auf die passende Größe für das noch vorhandene Geschäft zu trimmen, niemals enden. Das ist auch ein Grund, warum die Deutsche Bank über radikalere Maßnahmen nachdenkt und andere Banken ihre Kostensenkungspläne immer wieder aktualisieren und ergänzen müssen.

12:14 ANALYSE/Apples neues iPhone: Keine Revolution erwartet

Apple steht vor einer neuen Herausforderung: Knapp zehn Jahre nach seiner Einführung erreicht das iPhone das Stadium der Reife.

Apple wird am Mittwoch die neuesten Versionen seines Erfolgsprodukts vorstellen. Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass sie mit jenen umwerfenden neuen Funktionen ausgestattet sein werden, die Apple-Kunden mittlerweile alle zwei Jahre erwarten.

++++++++++++++++ Zentralbanken ++++++++++++++++ 15:11 HINTERGRUND/Kauft die EZB bald Aktien?

Zentralbanken gehören inzwischen zu den größten Investoren an den Anleihemärkten. Jetzt glauben einige Marktteilnehmer, dass auch Aktien von der Großzügigkeit der Zentralbanken profitieren sollten. Einige Ökonomen sagen, dass die Europäische Zentralbank, die am Donnerstag über eine Ausweitung ihrer Anleihekäufe entscheidet, auch in Aktien investieren sollte. Der Grund: Am Markt werden die Anleihen knapp, die sie kaufen darf.

10:03 ANALYSE/Zentralbanken sorgen nicht für Zuversicht

Die typische Beziehung zwischen Zentralbankern und Investoren ist, dass erstere den Übermut der letzteren fürchten. Im Moment scheinen sich Investoren jedoch mehr zu sorgen als die Geldpolitiker. Schon mehrmals seit der globalen Finanzkrise haben Zentralbanken auf Ereignisse reagiert, die die Weltkonjunktur bedrohten. Die Bilanzen von Zentralbanken werden immer größer, und die Konsequenzen sind auf der ganzen Welt zu spüren.

Jede einzelne Reaktion ist verständlich, doch der kumulative Effekt schürt an den Märkten Ängste anstatt für Zuversicht zu sorgen - und das, obwohl die Zentralbankkäufe an einigen Märkten für hohe Renditen sorgt.

++++++++++++++++ Politik ++++++++++++++++ 16:09 ANALYSE/In der Koalition tobt der (Wahl-)Kampf um die Steuern

Die Koalition hat offenbar ihr Leit-Thema für die Zeit nach dem Wahlschock aus Mecklenburg-Vorpommern gefunden. Es lautet: Steuersenkungen. Was böte sich auch besser an, um mit Blick auf die kommende Bundestagswahl bei den Bürgern zu punkten? Doch leider ging dieser Plan von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble nicht ganz auf. Bezeichnenderweise ist es aber nicht die Opposition, die dem 73-jährigen Politikveteranen einen Strich durch seine Rechnung macht, sondern der eigene Koalitionspartner SPD.

++++++++++++++++ Märkte ++++++++++++++++ 16:52 ANALYSE/Warum Online-Modehändler ihre hohen Bewertungen verdienen

Wie rechtfertigt man schwindelerregende Kurs-Gewinn-Verhältnisse bei Online-Modehändlern? Die alte Frage hat eine ganz neue Dringlichkeit bekommen, denn das Geschäft der traditionellen Bekleidungsgeschäfte hat sich rapide verschlechtert. Besonders dramatisch ist die Entwicklung in den Kaufhäusern der USA. Die gute Nachricht für Investoren, die Geld in den wachsenden Teil des Marktes stecken wollen, ist, dass diese extrem hohen Bewertungen nicht so irrational sind wie sie scheinen.

13:07 ANALYSE/Investoren wittern im überteuerten Markt Gefahren

Vor dem Beginn der Rally, die die Preise von US-Aktien bis Schwellenland-Anlagen gleichermaßen erfasst hat, stand eine Zinserhöhung der US-Notenbank Federal Reserve. Wie es mit der Rally des Jahres 2016 weitergehen wird, hängt davon ab, was in diesem Herbst mit den US-amerikanischen Unternehmensgewinnen und den weltweiten Zinssätzen passiert.

Nur wenige Analysten sorgen sich, dass die Zentralbanken dieser Welt plötzlich den Kurs ändern und ihre marktunterstützende Geldpolitik aufgeben werden. Einige Portfoliomanager warnen jedoch davor, dass die wirtschaftlichen Fundamentaldaten im Großen und Ganzen nicht mit den ungewöhnlich hohen Bewertungen Schritt gehalten haben. Aus ihrer Sicht sind die derzeit am Markt gezahlten Preise daher anfällig für plötzliche Änderungen der Stimmung.

Wir freuen uns über Ihr Feedback an topnews.de@dowjones.com.

DJG/mgos/sha

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September 07, 2016 01:00 ET (05:00 GMT)

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