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Fonds-News
++ Analysen des Tages von Dow Jones Newswires (14.09.2016) +++
15.09.16 / 07:15 (0 mal gelesen)

FRANKFURT (Dow Jones)--Dow Jones Newswires hat im Tagesverlauf folgende Analysen und Hintergrundberichte gesendet, die in dieser Übersicht thematisch mit Sendezeiten und Originalüberschriften zusammengestellt sind:

++++++++++++++++ ÜBERSICHT HEADLINES (Details weiter unten) ++++++++++++++++

15:18 ANALYSE/Große Ölfirmen setzen auf Gas in einer neuen Energielandschaft

14:04 Mit diesen 5 INITIATIVEN will Juncker die EU retten

13:50 ANALYSE/Wie Startups und Softwareriesen den Werbemarkt umpflügen wollen

13:34 ANALYSE/Abschwung im Containerverkehr trifft deutsche Schiffsinvestoren hart

12:37 ANALYSE/US-Langfristanleihen verlieren an Glanz

12:31 ANALYSE/Linde braucht neue Strategie und neue Führung

11:45 3 GRÜNDE für den Herbststurm an der Börse

09:26 ANALYSE/Amazon drängt auf den knallharten britischen Lebensmittelmarkt

07:43 ANALYSE/Samsung kämpft nach Rückruf um sein Image und um Kunden

++++++++++++++++ Unternehmen & Branchen ++++++++++++++++ 15:18 ANALYSE/Große Ölfirmen setzen auf Gas in einer neuen Energielandschaft

Die Shell-Station am Rotterdamer Hafen Wallhaven ist keine typische Tankstelle. Neben den üblichen Dieselzapfsäulen sind Treibstofftanks mit einer speziellen Düse, um Flüssiggas (LNG) zu tanken. Ein Experiment, durch das Shell hofft, bei den sich verändernden Energietrends an der Spitze zu bleiben. Shell ist der Aktivste der internationalen Ölkonzerne bei LNG als Treibstoff. Aber alle großen Ölkonzerne konzentrieren sich stärker auf Erdgas und rangeln dabei um die Marktposition in der Erwartung, dass Gas der weltweit am schnellsten wachsende Markt für fossile Brennstoffe in den nächsten zwei Jahrzehnten sein wird. Ein Grund sind höhere Umweltstandards rund um den Globus, die Gas einen Vorteil gegenüber anderen fossilen Brennstoffen geben.

13:50 ANALYSE/Wie Startups und Softwareriesen den Werbemarkt umpflügen wollen

Der Werbemarkt in Deutschland ist 25 Milliarden Euro schwer. Er ist bisher unter einem Dreiergespann aus Medien, Werbeagenturen und einigen in der Öffentlichkeit kaum bekannten Mediaagenturen aufgeteilt. Doch dieses bislang fest verbundene Mauerwerk zeigt derzeit erste Risse. Ein Startup aus München und der Softwarekonzern SAP wollen sich ihren Teil vom Kuchen abschneiden.

12:31 ANALYSE/Linde braucht neue Strategie und neue Führung

Die Bombe platzte am Dienstag: Nach den gescheiterten Fusionsgesprächen mit dem US-Wettbewerber Praxair nehmen sowohl Linde-Konzernlenker Wolfgang Büchele als auch Finanzvorstand Georg Denoke ihren Hut bei Linde. Das Unternehmen steht nun sowohl strategisch als auch personell vor einem Neustart und "Mr. Linde" alias Wolfgang Reitzle muss es wieder einmal richten.

9:26 ANALYSE/Amazon drängt auf den knallharten britischen Lebensmittelmarkt

Das Interesse Amazons am britischen Lebensmittelmarkt kommt einem Wunder gleich, denn der Markt ist hart umkämpft. So klagte der größte Online-Lebensmittelhändler des Landes Ocado zuletzt über einen anhaltendem Druck auf die Margen. Deswegen brachen dessen Aktien im Morgenhandel um 13 Prozent ein.

07:43 ANALYSE/Samsung kämpft nach Rückruf um sein Image und um Kunden

Samsung Electronics ist zurzeit vollauf damit beschäftigt, den Schaden durch den Rückruf seines brandneuen Galaxy Note 7 in Grenzen zu halten. Der nach Lieferzahlen größte Smartphonehersteller der Welt muss sich um das Vertrauen der Investoren bemühen und seine Kunden bei der Stange halten. Analysten schätzen den finanziellen Schaden für Samsung auf rund 1 Milliarde Dollar - eine Summe, die Samsung angesichts von Barbeständen von 23 Milliarden Dollar problemlos stemmen kann. Auf lange Sicht könnte allerdings Samsungs Marken-Image irreparablen Schaden nehmen.

++++++++++++++++ Politik ++++++++++++++++ 14:04 Mit diesen 5 INITIATIVEN will Juncker die EU retten

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hält die 12 kommenden Monate für entscheidend, um die EU aus der Krise zu führen. In seiner Rede zur Lage der Union zeichnete Juncker ein ehrliches Bild des Staatenklubs. Die Lage sei in Teilen existenzgefährdend. Der EU-Veteran versucht daher mit einem Strauß an Vorstößen, dass Heft des Handelns wieder in die Hand zu bekommen. Einen heiklen Punkt fasste er aber nicht an, die Umverteilung der Flüchtlinge auf dem Kontinent. Mit den folgenden fünf Initiativen will er die EU zurück auf die Siegerstraße führen.

1. Eine Verdopplung des Investitionspaktes

2. Steuern

3. Die Sicherung der Grenzen

4. Gemeinsame Verteidigung

5. Bekämpfung der Fluchtursachen

++++++++++++++++ Märkte ++++++++++++++++ 13:34 ANALYSE/Abschwung im Containerverkehr trifft deutsche Schiffsinvestoren hart

Die insolvente südkoreanische Reederei Hanjin Shipping Co Ltd und ihre Kunden sind nicht die einzigen Opfer der weltweiten Schwäche im Containerfrachtsektor. Der Schaden trifft vor allem deutsche Investoren. Banken und Privatanleger waren über Jahre die Finanziers der Containerschifffahrt. Doch viele Investitionen haben Schiffbruch erlitten.Finanzinstitute und Privatanleger aus Deutschland besitzen mehr Containerschiff-Kapazitäten als jedes andere Land: Rund 29 Prozent, so der Verband Deutscher Reeder. Viel Geld ist in Fonds von sogenannten Kommanditgesellschaften gebunden.

12:37 ANALYSE/US-Langfristanleihen verlieren an Glanz

US-Staatsanleihen mit langen Laufzeiten zählen zu den größten Verlierern des jüngsten Ausverkaufs. Eigentlich gehörten etwa die 30-jährigen US-Staatsanleihen über den Sommer zu den großen Kursgewinnern, als die Renditen immer mehr in den Keller rauschten. Doch auf fast schon dramatische Weise drehte sich zuletzt das Blatt.

11:45 3 GRÜNDE für den Herbststurm an der Börse

Das Ende des meteorologischen Sommers hat auch an den Börsen den ersten Herbststurm entfacht. Innerhalb von nur zwei Handelstagen gab der DAX um knapp 5 Prozent nach. An Wall Street fiel der S&P-500 aus seiner wochenlangen Seitwärtsbewegung mit extrem niedrigen Schwankungen heraus und markierte den tiefsten Stand seit Anfang Juli. Verwiesen wird am Markt vor allem auf die Zinsspekulation in den USA vor der Sitzung der US-Notenbank in der kommenden Woche. Ursächlich für den Herbststurm dürften aber drei andere Gründe sein:

1. Anleihenmarkt als extrem überbewertet eingeschätzt

2. Fallende Rohstoffpreise schüren Konjunkturängste

3. Selbstzufriedenheit mit Positionierung rächt sich

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DJG/kla

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September 15, 2016 01:15 ET (05:15 GMT)

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