Nach oben
Fonds-News
++ Analysen des Tages von Dow Jones Newswires (10.10.2016) +++
11.10.16 / 07:00 (0 mal gelesen)

FRANKFURT (Dow Jones)--Dow Jones Newswires hat im Tagesverlauf folgende Analysen und Hintergrundberichte gesendet, die in dieser Übersicht thematisch mit Sendezeiten und Originalüberschriften zusammengestellt sind:

++++++++++++++++ ÜBERSICHT HEADLINES (Details weiter unten) ++++++++++++++++

17:53 ANALYSE/US-Präsidentschaftswahl belastet Quartalsberichtssaison

16:58 ANALYSE/Britische Premierministerin May weckt neue Brexit-Ängste

13:17 ANALYSE/Wachstumsaussichten von globaler Politik-Unsicherheit belastet

13:10 ANALYSE/Wie die Pfundkrise den Brexit-Schock abgefedert hat

11:43 ANALYSE/Gold am Scheideweg: Hop oder Top?

11:38 ANALYSE/Der Pfund-Absturz 'kostet' AB Inbev 13 Milliarden Dollar

11:30 HINTERGRUND/In Italien keimt wegen Deutscher Bank Schadenfreude auf

10:41 ANALYSE/Ölbullen prognostizieren mal wieder ein Ende der Schwemme

09:57 ANALYSE/Eon steht wegen Uniper-Abspaltung weiter in der Kritik

++++++++++++++++ Unternehmen & Branchen ++++++++++++++++ 17:53 ANALYSE/US-Präsidentschaftswahl belastet Quartalsberichtssaison

Es ist wohl nichts unklarer, als was nach der Präsidentschaftswahl im kommenden Monat geschehen wird. Amerikas größte Konzerne müssen das zur Kenntnis nehmen. In dieser Woche beginnt die Berichtssaison über den Verlauf des dritten Quartals, und die Investoren haben weniger Einblicke als sonst üblich, wie die Ergebnisse ausgefallen dürften. Das liegt daran, dass die Unternehmen sich diesmal im Vorfeld besonders bedeckt gehalten haben.

11:38 ANALYSE/Der Pfund-Absturz 'kostet' AB Inbev 13 Milliarden Dollar

Wenn Manager einen Megadeal im Wert von 100 Milliarden US-Dollar gegen Währungsschwankungen absichern wollen, kann das kräftig nach hinten losgehen. Diese Woche wird der Brauereikonzern AB Inbev die Übernahme des Rivalen SABMiller abschließen. Auf der einen Seite ein großer Erfolg angesichts der teils großen Bedenken. Auf der anderen Seite wird dann aber auch offensichtlich, welche teure Fehlkalkulation der Konzern eingegangen ist. Bei Abschluss des Deals muss AB Inbev den Aktionären von SABMiller 46 Milliarden Pfund in bar überweisen. Das alleine ist nicht weiter dramatisch, da der Konzern diese Summe von Anfang an berücksichtigt hat. Überraschend dagegen ist der dramatische Absturz des Pfund, das aktuell in der Nähe des 31-Jahrestiefs zum US-Dollar liegt.

11:30 HINTERGRUND/In Italien keimt wegen Deutscher Bank Schadenfreude auf

Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Italienische Politiker konnten es sich zuletzt kaum verkneifen, wegen der gebeutelten Deutschen Bank und der Spekulation um mögliche Staatshilfen Schadenfreude gegenüber den Kollegen in Berlin anklingen zu lassen. Die jahrelang von Berlin wegen massiver Bankenprobleme gescholtenen Italiener zeigten mit gewisser Genugtuung auf Deutschland und seine aktuellen Probleme.

09:57 ANALYSE/Eon steht wegen Uniper-Abspaltung weiter in der Kritik

Der Energieversorger Eon gerät wegen seiner Abspaltungsstrategie zunehmend in die Kritik. Investoren hinterfragen inzwischen, warum der Konzernumbau bei Eon nicht ähnlich erfolgreich verläuft wie der von RWE. Der Eon-Rivale hat Ende vergangener Woche bei großer Anlegernachfrage Innogy, seine Sparte für alternative Energien, an die Börse gebracht. "RWEs Schritt, die erneuerbaren Energien abzuspalten, war der schlauere Schachzug", ärgert sich Portfoliomanager Thomas Deser von Union Investment, die 0,5 Prozent an Eon hält.

++++++++++++++++ Politik ++++++++++++++++ 16:58 ANALYSE/Britische Premierministerin May weckt neue Brexit-Ängste

Der Flash-Crash des britischen Pfunds in der vergangenen Woche war innerhalb weniger Minuten vorbei. Der Eindruck der Instabilität, der Großbritannien nach der letzten Woche anhängt, könnte jedoch nicht so leicht zu verarbeiten sein. Premierministerin Theresa May hat es in den ersten zwei Monaten ihrer Amtszeit geschafft, nach dem chaotischen Brexit-Referendum für Ruhe zu sorgen. Doch ihre Reden und die einiger Regierungskollegen beim Parteigipfel der Konservativen in der vergangenen Woche haben bei Investoren und Unternehmen wieder für Nervosität gesorgt.

++++++++++++++++ Konjunktur ++++++++++++++++ 13:17 ANALYSE/Wachstumsaussichten von globaler Politik-Unsicherheit belastet

Wenn man irgendeinen Finanzminister oder Zentralbanker nach den aktuellen Risiken für die Weltwirtschaft fragt, gibt es von allen die gleiche sorgenvolle Antwort: Politik.

Von den US-Präsidentschaftswahlen über den britischen Ausstieg aus der Europäischen Union bis hin zu den wackeligen chinesischen Reformen: bei den höchsten Wirtschaftsbeamten in der ganzen Welt wächst die Sorge um die Politik. Eine Politik, die das globale Wachstum durch Stimmungsmache gegen den Handel beschädigt, Investitionen unterdrückt und die Marktvolatilität erhöht.

13:10 ANALYSE/Wie die Pfundkrise den Brexit-Schock abgefedert hat

Als Großbritannien im Juni dafür stimmte, die EU zu verlassen, wurde das Pfund so stark unter Druck gesetzt wie seit einem halben Jahrhundert nicht mehr. Viele Ökonomen sehen das als einen Glücksfall. Trotz des Brexit-Schocks gibt es auch drei Monate später wenige handfeste Anzeichen für eine wirtschaftliche Krise in Großbritannien. Der Arbeitsmarkt ist stabil, der Aktienmarkt hat sich gehalten, Staatsanleihen sind hoch im Kurs, die Briten kaufen und verkaufen weiterhin Häuser, die Verbraucher verbrauchen auch jetzt. Ökonomen glauben, dass die Briten all das dem schwachen Pfund zu verdanken haben.

++++++++++++++++ Märkte ++++++++++++++++ 11:43 ANALYSE/Gold am Scheideweg: Hop oder Top?

Für Gold war es eine düstere Woche. Und wohin das Edelmetall als nächstes steuert, ist völlig unklar. Der an der Comex gehandelte Gold-Terminkontrakt mit Oktober-Fälligkeit sank in der vergangenen Woche um 4,9 Prozent oder 64,40 Dollar pro Feinunze. Der Preis pendelte sich schließlich bei 1.248,90 Dollar ein. So stark war der Goldpreis innerhalb einer Woche seit September 2013 nicht mehr abgerutscht zurückgegangen.

Der Verfall des Goldpreises erfasste acht der letzten neun Börsensitzungen. Dies nimmt dem starken Anstieg seit Jahresbeginn einiges von seinem Glanz. Das Edelmetall liegt nun zum ersten Mal seit Februar unter dem gleitenden 200-Tage-Durchschnitt. Für technische Analysten ist das ein klares Signal für Abwärtsdynamik. Trotzdem: Unter dem Strich verbleibt für dieses Jahr nach der jüngsten Preisschwäche noch ein Plus von 18 Prozent.

10:41 ANALYSE/Ölbullen prognostizieren mal wieder ein Ende der Schwemme

Ein Jahr lang kannten die Preise am Ölmarkt nur eine Richtung: Nach unten. Zwischenzeitlich gab es immer mal wieder Aufbruchssignale nach oben, die sich aber schnell als Fehlalarm entpuppten. Jetzt wollen die Ölbullen eine Reihe von neuen Argumenten dafür gefunden haben, dass die Schwemme am Rohölmarkt vorbei ist. Doch die Vorzeichen sind alles andere als eindeutig.

Wir freuen uns über Ihr Feedback an topnews.de@dowjones.com.

DJG/jhe

(END) Dow Jones Newswires

October 11, 2016 01:00 ET (05:00 GMT)

© 2016 Dow Jones & Company, Inc.

Implemented and powered by FactSet.

Auszeichnungen Spitzenleistungen sind unser Maßstab. Mehr über maxblue