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++ Analysen des Tages von Dow Jones Newswires (06.10.2016) +++
07.10.16 / 07:00 (0 mal gelesen)

FRANKFURT (Dow Jones)--Dow Jones Newswires hat im Tagesverlauf folgende Analysen und Hintergrundberichte gesendet, die in dieser Übersicht thematisch mit Sendezeiten und Originalüberschriften zusammengestellt sind:

++++++++++++++++ ÜBERSICHT HEADLINES (Details weiter unten) ++++++++++++++++

16:35 ANALYSE/Yen-Abwertung verschafft Bank of Japan Atempause

14:15 ANALYSE/Deglobalisierung wird zum Schreckgespenst der Weltwirtschaft

12:51 HINTERGRUND/Wird Osram chinesisch?

12:14 ANALYSE/Wie gefährlich ist das Derivateportfolio für die Deutsche Bank?

11:17 ANALYSE/Salesforce sollte die Finger von Twitter lassen

10:34 ANALYSE/Hedgefonds Elliott manövriert Samsung ins richtige Gleis

++++++++++++++++ Deutsche Bank ++++++++++++++++ 12:14 ANALYSE/Wie gefährlich ist das Derivateportfolio für die Deutsche Bank?

Aktien der Deutschen Bank sind in diesem Jahr bereits um über 48 Prozent gefallen, da ihr eine hohe Strafe vom US-Justizministerium droht und das wichtige Kreditgeschäft unter niedrigen Zinsen und einer schwachen Konjunktur leidet. Einige Analysten machen sich außerdem Sorgen um das Risiko, das das Derivateportfolio und die große Menge an schwer zu bewertenden Papieren darstellt.

In ihrer Bilanz von 2015 berichtete die Deutsche Bank, dass sich ihr Derivateportfolio auf 41,940 Billionen Euro summiere. Zum Vergleich: Das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands lag 2015 bei 3,032 Billionen Euro. Diese Zahl kann jedoch irreführend sein, da sie den Nennwert der Derivate angibt.

++++++++++++++++ Unternehmen & Branchen ++++++++++++++++ 12:51 HINTERGRUND/Wird Osram chinesisch?

Greifen chinesische Investoren nach dem nächsten deutschen Industrieunternehmen? Seit Wochen reißen die Spekulationen um eine Übernahme des Lichtkonzerns Osram nicht ab. Doch nun scheint eine mögliche Transaktion konkreter zu werden. Ein Interesse der Chinesen käme nicht von ungefähr: Nach dem Verkauf des traditionellen Lampengeschäfts will sich Osram auf Hochtechnologien konzentrieren, ein Feld, in dem China seit geraumer Zeit massiv investiert.

11:17 ANALYSE/Salesforce sollte die Finger von Twitter lassen

Der kauffreudige Cloud-Anbieter Salesforce könnte sich bei einer möglichen Übernahme von Twitter mächtig verheben. Erst vor zwei Wochen kristallisierte sich das Unternehmen als einer der Interessenten für einen Kauf des Kurznachrichtendienstes heraus. Diese Spekulationen überraschten umso mehr, als dass es kaum Synergien geben und die Kosten atemberaubend sein dürften. Die potenziellen Kosten sind abermals in die Höhe geschossen, nachdem die Gerüchte um einen Twitter-Einstieg Salesforce satte 6 Prozent Firmenwert kosteten.

10:34 ANALYSE/Hedgefonds Elliott manövriert Samsung ins richtige Gleis

Bei der südkoreanischen Samsung Electronics überschlagen sich gerade die Ereignisse. Der Konzern jongliert momentan mit einem ganzen Schwung von Problemen, wobei der vorerst letzte Schachzug eines alten Gegners kurioserweise für Rückenwind sorgen dürfte.

Der New Yorker Hedgefonds Elliott von Paul Singer trommelt aktuell für einen radikalen Kurswechsel beim südkoreanischen Vorzeigekonzern. Zu den in einem offenen Brief vorgebrachten Forderungen zählt eine Sonderdividende in Höhe von 27 Milliarden US-Dollar, eine Aufspaltung des Konzerns und eine Notierung an der Nasdaq.

++++++++++++++++ Zentralbanken ++++++++++++++++ 16:35 ANALYSE/Yen-Abwertung verschafft Bank of Japan Atempause

Der Yen bewegt sich endlich in die Richtung, die den geldpolitischen Entscheidern Japans vorschwebt - obwohl sie in letzter Zeit nichts unternommen haben, um den Yen in die gewünschte Richtung zu bugsieren. Die japanische Währung hat in den letzten acht Handelstagen 3 Prozent nachgegeben. Der US-Dollar kostete zuletzt 103,45 Yen. Das ist eine Abkehr vom bisherigen Trend in diesem Jahr. Der Yen hatte gegenüber dem Dollar kräftig aufgewertet, womit er unter den großen Weltwährungen am besten abgeschnitten hat.

++++++++++++++++ Konjunktur ++++++++++++++++ 14:15 ANALYSE/Deglobalisierung wird zum Schreckgespenst der Weltwirtschaft

Eines der größten Fragezeichen für die Weltwirtschaft ist derzeit die Flaute des Handels. Seit 2012 wächst der Welthandel nur noch um 3 Prozent pro Jahr, also nicht einmal mehr halb so schnell wie in den vorangegangenen drei Jahrzehnten. Zwischen 1985 und 2003 legte der Handel doppelt so schnell zu wie das weltweite Bruttoinlandsprodukt. In den vergangenen vier Jahren konnte der Handel kaum mehr mithalten, berichtet der Internationale Währungsfonds.

Die Flaute berührt alle Bereiche, von Industrienationen bis hin zu Schwellenländern und von Dienstleistungen bis Waren. Die Welthandelsorganisation rechnet inzwischen damit, dass der Welthandel in diesem Jahr nur um 1,7 Prozent wachsen wird. Es wäre das erste Mal seit 15 Jahren, dass er langsamer wächst als die Weltwirtschaft.

DJG/smh

(END) Dow Jones Newswires

October 07, 2016 01:00 ET (05:00 GMT)

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