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Fonds-News
Milliardenklage von US-Hedgefonds gegen Porsche abgewiesen
23.12.16 / 08:10 (0 mal gelesen)

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Porsche Automobil Holding SE hat in der letzten Instanz einen erneuten juristischen Erfolg im Streit um die gescheiterte Übernahme der Volkswagen AG im Jahr 2008 erzielt. Der Bundesgerichtshof habe die Beschwerde von 19 Klägern gegen die Nichtzulassung einer Revision gegen das Berufungsurteil des Oberlandesgerichts Stuttgart vom 26. März 2015 zurückgewiesen, teilte die Porsche SE mit.

Die US-Hedgefonds hatten Ersatzansprüche gegen die Porsche Automobil Holding SE von zuletzt rund 1,2 Milliarden Euro wegen Schäden aus Leerverkäufen sowie Swap- und Optionsgeschäften in Stammaktien der Volkswagen AG im Jahr 2008 geltend gemacht. Im März 2014 hatte das Landgericht Stuttgart die Klage erstinstanzlich abgewiesen. Daraufhin legten die Kläger Berufung ein, welche das Oberlandesgericht Stuttgart im März 2015 zurückwies. Mit der Entscheidung des Bundesgerichtshofs ist die Klage nun rechtskräftig abgewiesen.

Porsche-Rechtsvorstand Manfred Döss sagte, damit sei erstmals eine Milliardenklage gegen die Porsche SE rechtskräftig und höchstrichterlich abgewiesen worden. "Nach der Rechtskraft der Freisprüche im Strafverfahren im Juli 2016 ist dies der nächste wichtige Etappensieg für unser Unternehmen."

Nach der Abweisung von Schadensersatzklagen durch Gerichte in Stuttgart und Braunschweig sei dies das siebte Mal in Folge, dass ein Zivilgericht der Porsche SE Recht gegeben hat, hieß es vom Unternehmen.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/jhe/smh

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December 23, 2016 02:10 ET (07:10 GMT)

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