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Fonds-News
++ Analysen des Tages von Dow Jones Newswires (26.05.2017) +++
26.05.17 / 17:35 (0 mal gelesen)

FRANKFURT (Dow Jones)--Dow Jones Newswires hat im Tagesverlauf folgende Analysen und Hintergrundberichte gesendet, die in dieser Übersicht thematisch mit Sendezeiten und Originalüberschriften zusammengestellt sind:

++++++++++++++++ ÜBERSICHT HEADLINES (Details weiter unten) ++++++++++++++++

17:34 ANALYSE/Aktien und Anleihen klettern nur im Moment in seltener Eintracht

16:17 ANALYSE/Geschwächte Opec vermasselt Ölkonzernen das Geschäft

15:00 HINTERGRUND/Streit zwischen BHP und Elliott verschärft sich

10:57 ANALYSE/Ende der Globalisierung als Wiederkehr der Geschichte

07:55 ANALYSE/EU-Banken haben bei Kapitalvorschriften das Nachsehen

07:49 ANALYSE/Wie HP der chinesischen Lenovo die Krone gestohlen hat

07:30 ANALYSE/Hoffnung und Chaos - der Stand der Handelsbeziehungen zu den USA

++++++++++++++++ Unternehmen & Branchen ++++++++++++++++ 16:17 ANALYSE/Geschwächte Opec vermasselt Ölkonzernen das Geschäft

Die Opec hat einmal mehr die Ölmärkte enttäuscht. Zwar kündigte das Ölkartell zuletzt eine Verlängerung der Förderkürzungen an. Aber die Händler hatten auf tiefere Einschnitte gehofft. In der Folge verbilligte sich das Fass Rohöl um 5 Prozent. Angesichts der US-Schieferölproduzenten, die sofort entstehende Angebotslücken gleich wieder schließen, dürfte - unabhängig von jeglichem Schritt der Opec - ein Ölpreis jenseits von 60 US-Dollar auf absehbare Zeit ziemlich illusorisch sein.

15:00 HINTERGRUND/Streit zwischen BHP und Elliott verschärft sich

BHP Billiton und der aktivistische Hedgefonds Elliott Management schießen sich in ihrem Streit mehr und mehr auf ein einziges Thema ein, das die Zukunft des anglo-australischen Bergbauriesen entscheidend beeinflussen könnte: Soll BHP weiterhin in der Öl- und Gasbranche aktiv bleiben?

07:55 ANALYSE/EU-Banken haben bei Kapitalvorschriften das Nachsehen

Falls es sich um eine Verhandlungstaktik der USA gehandelt hat, die Gespräche über weltweite Kapitalvorschriften für Banken abzubrechen, war die Strategie erfolgreich. Das Ergebnis: Europäische Banken können künftig nur noch begrenzt ausgefeilte, eigene Risikomodelle nutzen, um daraus Kapitalvorteile zu ziehen. Einige Institute werden deshalb höhere Kapitalpolster vorhalten müssen, auch wenn das nicht bedeutet, dass gleich Kapitalerhöhungen nötig sein werden. Denn die neuen Regeln werden nur langsam in Kraft gesetzt. Entsprechende Ansagen kamen am Donnerstag von William Coen, dem Generalsekretär des Baseler Ausschusses. Er sagte, die Regulierer, die die Mindestanforderungen für die Banken weltweit festlegen, stünden kurz vor einer endgültigen Einigung.

07:49 ANALYSE/Wie HP der chinesischen Lenovo die Krone gestohlen hat

Der chinesische Computerriese Lenovo wuchs jahrelang in einem schrumpfenden PC-Markt, indem er seine Kosten unablässig drückte. Diese Strategie greift nun nicht mehr. Die US-amerikanische HP Inc hat den Chinesen jetzt die Krone gestohlen mit einer Marschroute, die sich Lenovo auch schnell aneignen muss. Das Umsatzwachstum ist zu den PC-Herstellern zurückgekehrt, dank des Premium-Segments. Und hier ist HP besser als sein chinesischer Rivale.

++++++++++++++++ Politik ++++++++++++++++ 10:57 ANALYSE/Ende der Globalisierung als Wiederkehr der Geschichte

Nach dem Chaos, das er in Washington hinterlassen hat, war die erste Auslandsreise von US-Präsident Donald Trump vor allem wegen ihrer Ereignislosigkeit bemerkenswert. So manche Investoren hatten befürchtet, dass er die Handels- und Sicherheitspolitik weltweit in Aufruhr versetzen könnte. Wer jedoch von der Globalisierung profitiert hat, muss sich weiter Sorgen machen. Der ehemalige HSBC-Chefökonom Stephen King schreibt in seinem neuen Buch "Grave New World", dass die intensive Globalisierung der vergangenen vier Jahrzehnte historisch gesehen eine Anomalie gewesen sei. In Anlehnung an den Politikwissenschaftler Francis Fukuyama spricht King von einer "Wiederkehr der Geschichte".

07:30 ANALYSE/Hoffnung und Chaos - der Stand der Handelsbeziehungen zu den USA

Nichts sorgte die deutschen Unternehmen in den vergangenen Monaten so sehr wie die verbalen Hiebe von US-Präsident Donald Trump gegen den Freihandel. Nur wenige Volkswirtschaften hängen derart am Export wie die deutsche. Eine Abschottung der Märkte träfe den Exportweltmeister schwer, weshalb die Bundesregierung das halbe Kabinett nach Washington geschickt hat. Nun versuchte auch Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries den schwierigen Verbündeten von seinen gefährlichen Vorschlägen abzubringen.

++++++++++++++++ Märkte ++++++++++++++++ 17:34 ANALYSE/Aktien und Anleihen klettern nur im Moment in seltener Eintracht

Das hat nicht lange gedauert. Inzwischen sind Aktien wieder im Aufschwung und haben ihre durch politische Turbulenzen in Washington ausgelöste Mai-Misere spielend abgehakt. Überraschender ist allerdings, dass sich mittlerweile selbst Anleihebesitzer über Kursgewinne freuen können.

Wir freuen uns über Ihr Feedback an topnews.de@dowjones.com.

DJG/mgo

(END) Dow Jones Newswires

May 26, 2017 11:35 ET (15:35 GMT)

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