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  Chevron Corporation  AKTUELL: 104,45 Tendenz  DIFF: -0,04   Kauf/Verkauf  
Intraday Chevron Co...
Genannte Werte
 NAME DIFF. %   
 Coca-Cola ... -0,33 %  Kauf/Verkauf
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 Fitbit Inc... +2,00 %  Kauf/Verkauf
 Kellogg Co... -0,10 %  Kauf/Verkauf
 Regeneron ... +0,86 %  Kauf/Verkauf
 Tesla Moto... +1,65 %  Kauf/Verkauf
 UnitedHeal... +0,85 %  Kauf/Verkauf
ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Indizes kommen weiter nicht auf Touren
04.05.17 / 22:35 dpa-AFX (0 mal gelesen)

NEW YORK (dpa-AFX) - Unter den Anlegern an der Wall Street ist auch am Donnerstag keine Kauflaune aufgekommen. Zögerlich wurde bereits auf den am Freitag anstehenden Arbeitsmarktbericht geblickt. Fallende Ölpreise, die Berichtssaison sowie eine neue Abstimmung über die US-Gesundheitsreform sorgten zwar für etwas Gesprächsstoff, bewegten unter dem Strich aber kaum.

Letztlich ging der Dow Jones Industrial bei 20 951,47 Punkten aus dem Handel. Mit einem hauchdünnen Minus von 0,03 Prozent knüpfte er nahtlos an seine lethargische Kursentwicklung der vergangenen Handelstage an. Auch die übrigen Indizes schlossen kaum verändert: Der breiter gefasste S&P 500-Index legte um 0,06 Prozent auf 2389,52 Punkte zu. Der Nasdaq 100 gewann 0,02 Prozent auf 5626,32 Punkte.

NASE VORN FÜR EUROPA-BÖRSEN

Die US-Indizes konnten somit nicht Schritt halten mit deutlichen Kursgewinnen in Europa, wo sich vor der Stichwahl in Frankreich die Aussicht auf einen europa- und wirtschaftsfreundlichen Präsidenten verfestigt hatte. Am starken Euro ließ sich ebenfalls ableiten, dass das Interesse der Anleger an diesem Tag eher der Eurozone galt.

Ölwerte standen wie schon am Vortag wegen dem fallenden Ölpreis unter Druck. Marktbeobachtern zufolge machten sich dabei Sorgen vor einem hohen Angebot bemerkbar - ausgelöst von zuletzt gestiegenen Fördermengen in den USA. Chevron Chart anzeigenKauf/Verkauf und ExxonMobil Chart anzeigenKauf/Verkauf gehörten mit einem Minus von bis zu 1,8 Prozent zu den schwächsten Dow-Werten.

OBAMACARE-ABLÖSUNG NIMMT ERSTE HÜRDE

Mit fast 1 Prozent waren dagegen die Aktien des Krankenversicherers United Health Chart anzeigenKauf/Verkauf ein Gewinner im Leitindex. Das Repräsentantenhaus hatte einer Neufassung von "Obamacare" mit hauchdünner Mehrheit zugestimmt. In der zweiten Kongresskammer, dem Senat, steht US-Präsident Donald Trump mit seiner Gesundheitsreform allerdings vor einer noch größeren Hürde.

Während ansonsten auch Telekomwerte nicht hoch im Kurs der Anleger standen, gab es eine gewisse Stärke bei Biotech-Aktien und Konsumgüterkonzernen. Das Biotechnologie-Unternehmen Regeneron Chart anzeigenKauf/Verkauf stach im Nasdaq 100 mit einem Aufschlag von fast 7 Prozent positiv heraus. Coca-Cola Chart anzeigenKauf/Verkauf zum Beispiel gewannen im Dow rund 0,8 Prozent.

FACEBOOK RÜCKT AB VOM REKORDHOCH

Die Berichtssaison ging am Donnerstag unter anderem mit Facebook Chart anzeigenKauf/Verkauf in eine neue Runde. Die Aktien profitierten aber nicht von den aktuellen Erfolgen des sozialen Netzwerks mit Werbeschaltungen. Trotz kräftiger Sprünge bei Umsatz und Gewinn wurden die am Vortag noch rekordhohen Aktien 0,63 Prozent tiefer gehandelt. Börsianer verwiesen dabei auf einen nur verhaltenen Ausblick bei den Werbeerlösen.

Die Papiere von Tesla Chart anzeigenKauf/Verkauf büßten nach Zahlen sogar 5 Prozent ein. Der Elektroautobauer hatte zwar Rekorde bei Produktion, Auslieferungen und Umsatz erzielt, war dabei aber stärker als erwartet in die roten Zahlen geraten. Grund dafür waren vor allem Anlaufkosten für das "Model 3" gewesen, mit dem Tesla in den Massenmarkt vordringen will.

WEITERE ZAHLEN BEI NEBENWERTEN

Unter den US-Nebenwerten verbuchten die Aktien von Kellogg Chart anzeigenKauf/Verkauf nach einem guten Quartalsbericht des Corn-Flake-Herstellers ein Plus von 2 Prozent. Bei den Titeln des Kosmetikherstellers Avon Products dagegen führte ein überraschender Quartalsverlust zu einem Kurseinbruch um 22 Prozent. Besser erging es dem Fitnessband-Pionier Fitbit Chart anzeigenKauf/Verkauf , der im Auftaktquartal weniger Verluste gemacht hattee als befürchtet. Die Anteilscheine zogen kräftig um 12 Prozent an.

Der Euro profitierte von der Aussicht auf eine europafreundliche Präsidentschaft in Frankreich. Die Gemeinschaftswährung kostete im New Yorker Handel 1,0986 US-Dollar und damit etwa einen Cent mehr als am Vortag. Den Referenzkurs hatte die EZB zuvor auf 1,0927 (Mittwoch: 1,0919) Dollar festgesetzt. Staatsanleihen aus den USA standen dagegen nicht hoch im Kurs der Anleger. Richtungweisende zehnjährige Papiere verloren 9/32 Punkte auf 99 4/32 Punkte. Sie rentierten mit 2,350 Prozent./tih/he

--- Von Timo Hausdorf, dpa-AFX ---

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