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  Alexion Pharmaceutical Inc  AKTUELL: 131,54 Tendenz  DIFF: +1,10   Kauf/Verkauf  
Intraday Alexion Ph...
Genannte Werte
 NAME DIFF. %   
 AT&T Inc +0,98 %  Kauf/Verkauf
 Gartner In... +1,14 %  Kauf/Verkauf
 Kohl's Cor... +5,08 %  Kauf/Verkauf
 Macy's Inc +2,25 %  Kauf/Verkauf
 Sears Hold... -2,15 %  Kauf/Verkauf
 Time Warne... +0,64 %  Kauf/Verkauf
 Toyota Mot... -0,69 %  Kauf/Verkauf
ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Wenig Bewegung vor US-Arbeitsmarktbericht
05.01.17 / 22:34 dpa-AFX (0 mal gelesen)

NEW YORK (dpa-AFX) - Am US-Aktienmarkt haben sich die Anleger am Donnerstag weiter zurückgehalten. Am Ende der Woche steht der wichtige Arbeitsmarktbericht vor der Tür. In den vor Handelsstart veröffentlichten ADP-Daten aus dem Privatsektor sahen die Experten der Helaba zwar leicht freundliche Signale, das Überraschungspotenzial hielten sie aber für begrenzt.

Der Dow Jones Industrial gab letztlich um 0,21 Prozent auf 19 899,29 Punkte nach. Ein weiterer Angriff auf die bisher nicht erreichte Marke von 20 000 Punkten blieb zunächst aus.

Der S&P 500 büßte derweil 0,08 Prozent auf 2269,00 Punkte ein. An der Nasdaq gewann der Auswahlindex 100 dagegen weitere 0,56 Prozent auf 4964,95 Punkte. Das ist der bisher höchste Schlusskurs.

ALEXION MUSS ZAHLEN NICHT KORRIGIEREN - ÜBERNAHMEOFFERTE TREIBT CEB

Der Index wurde angeführt von den Papieren von Alexion Chart anzeigenKauf/Verkauf mit ihrem satten Kurssprung um 9,5 Prozent. Das auf seltene lebensbedrohliche Erkrankungen konzentrierte Biotechunternehmen sieht nach einer internen Überprüfung keine Notwendigkeit, die in der Vergangenheit publizierten Umsatzzahlen zu korrigieren. Das Unternehmen litt zuletzt unter Zweifeln an den Erlösen mit seinem Medikament Soliris sowie dem Abschied von Unternehmens- und Finanzchef an einem Tag.

Eine Übernahmeofferte trieb die Papiere des Marktforschungs- und Beratungsunternehmens CEB um knapp 21 Prozent auf 74,85 US-Dollar an. Konkurrent Gartner will sich die Übernahme, auf die sich die Verwaltungsräte beider Unternehmen schon geeinigt haben, inklusive Schulden 3,3 Milliarden Dollar kosten lassen. Deren Aktien Chart anzeigenKauf/Verkauf sanken um gut 11 Prozent.

KURSEINBRÜCHE IM EINZELHANDELSSEKTOR

Noch deutlicher abwärts ging es für die Papiere der Warenhausketten Macy's Chart anzeigenKauf/Verkauf und Kohl's Chart anzeigenKauf/Verkauf , denen ein überraschend schwaches Weihnachtsgeschäft den Jahresendspurt verhagelt hatte. Beide Unternehmen senkten daher ihre Gewinnprognosen. Macy's will zudem über 10 000 Stellen streichen. Die Anleger zeigten sich geschockt: Während Macy's-Aktien um knapp 14 Prozent absackten, ging es für Kohl's sogar um fast 19 Prozent bergab.

Aktien von Sears Chart anzeigenKauf/Verkauf hingegen gewannen rund 0,3 Prozent. Der ebenfalls in Schwierigkeiten steckende Branchenkollege von Macy's und Kohl's verkauft seine Werkzeugmarke Craftsman an Stanley Black & Decker . Dessen Papiere legten um 1,6 Prozent zu.

TRUMP SCHIESST GEGEN TOYOTA, AT&T UND TIME WARNER

Donald Trump teilt weiter gegen Unternehmen aus - mit Toyota Chart anzeigenKauf/Verkauf gerät nun auch ein ausländischer Konzern ins Visier des künftigen US-Präsidenten. "Toyota will ein neues Werk in Baja, Mexiko, bauen, um Corolla-Autos für die USA herzustellen. AUF KEINEN FALL! Baut das Werk in den USA oder zahlt hohe Grenzsteuer", twitterte Trump am Donnerstag. Für die Aktien ging es um rund 0,6 Prozent bergab.

Auch gegen die Milliardenhochzeit von AT&T Chart anzeigenKauf/Verkauf und Time Warner Chart anzeigenKauf/Verkauf bezieht Trump laut einem Bericht weiter Stellung. Trump habe einen Zusammenschluss als schlechten Deal bezeichnet, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Verweis auf einen Freund Trumps, der anonym bleiben wolle. Trump hatte sich bereits als Präsidentschaftskandidat gegen den Deal ausgesprochen, zuletzt aber geschwiegen. Aktien der im Übernahmefokus stehenden Time Warner sanken um knapp 1,7 Prozent, die des möglichen Käufers AT&T um rund 0,3 Prozent.

EUROKURS PROFITIERT VON SCHWACHEM DOLLAR

Der Eurokurs legte weiter kräftig zu und pendelte zuletzt um die Marke von 1,06 US-Dollar. Am Dienstag war er mit 1,0341 Dollar noch auf den tiefsten Stand seit 2003 gefallen. Marktteilnehmer begründeten die Dollar-Schwäche insbesondere mit Interventionen der Zentralbanken von Mexiko und China. Auch die amerikanischen Währungshüter hatten sich laut dem Sitzungsprotokoll der jüngsten Zinsentscheidung besorgt über einen zu starken Dollar geäußert.

US-Staatsanleihen legten kräftig zu. Die Anleger hätten die Risiken eines lustlosen Arbeitsmarktberichts am Freitag abgewogen und sich den zuletzt wenig gefragten Rentenpapieren zugewandt, hieß es. Richtungweisende zehnjährige Staatsanleihen gewannen 18/32 Punkte auf 96 23/32 Punkte und rentierten mit 2,37 Prozent./ag/he

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