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Wirtschaftsnachrichten
dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR von 17.00 Uhr - 18.08.2017
18.08.17 / 17:07 dpa-AFX (0 mal gelesen)

USA: Michigan-Konsumklima hellt sich überraschend deutlich auf

MICHIGAN - Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im August überraschend deutlich aufgehellt. Das Konsumklima der Universität von Michigan sei zum Vormonat um 4,2 Punkte auf 97,6 Punkte gestiegen, teilte die Universität am Freitag laut einer ersten Erhebung mit. Volkswirte hatten mit 94,0 Punkten gerechnet. Im Vormonat war der Indikator mit 93,4 Punkten noch auf den tiefsten Stand seit dem vergangenem Oktober gefallen.

ROUNDUP/ Krise und drohende Pleite: Venezuelas Bolivar rutscht ab

CARACAS - Angesichts eines harten Vorgehens der Regierung von Venezuela gegen Oppositionelle und zunehmender Furcht der Anleger vor einer Staatspleite verliert die Landeswährung rasant an Wert. Auf dem Schwarzmarkt lag der Kurs am Freitag bei 15 500 Bolivar für einen US-Dollar. Ein klares Zeichen, dass versucht wird, an Dollars zu kommen, um sich gegen eine Pleite zu wappnen. Noch im Juli lag der Kurs bei 10 000 Bolivar für einen Dollar. Es gibt in Venezuela drei offizielle Wechselkurssysteme und den Schwarzmarktkurs. Es wird kaum noch etwas exportiert, weil Dollareinnahmen über die Zentralbank mit einem viel niedrigeren Kurs umgerechnet werden.

China will Auslandsinvestitionen beschränken

PEKING - Die chinesische Führung will heimische Unternehmen bei Investitionen im Ausland stärker an die Kandare nehmen. Aufkäufe in den Bereichen Hotelerie, Immobilien und Unterhaltung sowie von Sportclubs würden Beschränkungen auferlegt, heißt es in einer staatlichen Mitteilung vom Freitag. Chinesische Unternehmen seien "bei Auslandsinvestitionen nicht bloß mit relativ guten Chancen, sondern auch mit verschiedenen Risiken konfrontiert."

Türkische Regierungspresse entrüstet über Merkels Zollunion-Äußerung

ISTANBUL - Regierungsnahe türkische Medien haben am Freitag entrüstet auf Kanzlerin Angela Merkel und ihre vorläufige Absage an eine Erweiterung der Zollunion der EU mit der Türkei reagiert. Einige Blätter warfen Deutschland erneut die Unterstützung von Terrorgruppen vor. Die Tageszeitung "Sabah" sprach von "Erpressung". Die Zeitung "Aksam" titelte: "Deutsche Staatspolitik ist Türkeifeindlichkeit".

Eurozone: Überschuss in Leistungsbilanz gesunken

FRANKFURT - Der Überschuss in der Leistungsbilanz der Eurozone ist im Juni deutlich gefallen. Nach Zahlen der Europäischen Zentralbank (EZB) vom Freitag betrug der Überschuss bereinigt 21,2 Milliarden Euro. Im Monat zuvor hatte der Überschuss bei revidiert 30,5 Milliarden Euro (zunächst 30,1 Milliarden Euro) gelegen.

ROUNDUP: Finanzmärkte etwas verunsichert durch Terroranschlag in Barcelona

FRANKFURT - Der Terroranschlag in Barcelona hat am Freitag an den Finanzmärkten für Verunsicherung gesorgt - wenn auch in eher begrenztem Ausmaß. Der Anschlag vom Donnerstag mit mindestens 13 Toten und vielen Verletzten sowie eine von der Polizei verhinderte zweite Attacke in einem katalanischen Touristenort sorgten dafür, dass Investoren verstärkt als sicher geltende Anlagen suchten. Am europäischen Aktienmarkt gerieten die Kurse unter Druck, die Renditen auf Staatspapiere gaben nach und der Goldpreis legte zu. Händler führten dies jedoch auch auf das Polit-Chaos in den USA zurück.

Jackson Hole: Fed-Chefin Yellen nimmt an Top-Konferenz teil

FRANKFURT - Die Vorsitzende der amerikanischen Notenbank, Janet Yellen, wird in diesem Jahr an der Top-Zentralbankkonferenz im US-Ort Jackson Hole teilnehmen. Dies bestätigte die US-Notenbank Fed am späten Donnerstagabend. Eine Teilnahme Yellens galt bisher als wahrscheinlich, war aber noch nicht gesichert. Die alljährliche Konferenz findet dieses Jahr vom 24. bis 26. August statt. Ein Ablaufplan mit Rednerliste ist noch nicht verfügbar.

Deutschland: Auftrieb bei Erzeugerpreisen erneut abgeschwächt

WIESBADEN - In Deutschland hat sich die Inflation auf Herstellerebene im Juli zum dritten Mal in Folge abgeschwächt. Nach Zahlen des Statistischen Bundesamts vom Freitag legten die Erzeugerpreise zum Vorjahresmonat um 2,3 Prozent zu. Im Vormonat Juni hatte die Rate noch bei 2,4 Prozent gelegen. Volkswirte hatten aber im Mittel für Juli mit einer noch etwas deutlicheren Abschwächung gerechnet.

'Tagesspiegel': Nächste Brexit-Runde erst im Dezember

BERLIN/BRÜSSEL - Die zweite Phase der Verhandlungen Großbritanniens mit der EU über einen Austritt aus der Staatengemeinschaft ("Brexit") dürfte nach Informationen des "Tagesspiegels" frühestens im Dezember beginnen. Mit dieser Zeitperspektive rechneten die Brüsseler Unterhändler angesichts des schleppenden Verlaufs der Gespräche, berichtete die Berliner Zeitung (Freitag) unter Berufung auf EU-Verhandlungskreise. In der zweiten Phase soll es um die Handelsbeziehungen der dann 27 verbleibenden EU-Mitgliedstaaten zu Großbritannien gehen.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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