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Start-ups: The next big thing is…

Hinweis:
Die Investmenttrends werden von der Deutsche Bank AG, bzw. der Deutsche Bank Privat- und Geschäftskunden AG oder ihrer jeweiligen Lizenzgeber recherchiert. Die dargestellten Trendthemen können sich jederzeit ändern. Mit den maxblue Investmenttrends erhalten Sie einen Überblick über aktuelle Investmentthemen. Dabei wählt maxblue aus einer Liste von insgesamt 14 Investmentrends die 12 Investmentrends aus, die besonders aktuell sind und gibt Ihnen Inspiration und Wissen zur Unterstützung Ihrer selbständigen Anlageentscheidung. - Werbemitteilung -

Die Gründerszene als Investmenttrend

Die Pizza zum Abendessen mit der Lieferdienst-App bestellen, den Pullover online einkaufen und das Hotel für den Urlaub über das Vergleichsportal buchen. Viele Produkte von Start-ups benutzen wir bereits jeden Tag. Doch sind diese jungen Unternehmen auch profitabel? Wie finanzieren sich Start-ups überhaupt? Und wie können Anleger davon profitieren?



Ganz egal, ob Berlin, Hamburg oder München. Die Start-ups in Deutschland boomen. Bedingt durch das Internet der Dinge und die Industrie 4.0 verändern immer mehr junge Unternehmen mit neuen Produkt- oder Geschäftsideen die Märkte.

Doch besonders bei Start-ups in der Digitalbranche gilt: Es gibt die wenigen Erfolgreichen und die vielen Gescheiterten. Für Investoren heißt das im Umkehrschluss: Sie müssen ein hohes Risiko eingehen, dann haben Sie auch die Chance auf viel Ertrag.



Die deutschen Start-ups im Detail

startups
Quelle: Deutscher Start-up Monitor 2014


Start-ups leben von der großen Idee

Die wichtigsten Vermögenswerte der jungen Unternehmen sind oft nicht greifbar, sondern beruhen auf einem Geschäftskonzept, einer Designidee oder einer noch nicht patentierten Technologie – sie sind also häufig immaterieller Natur. In vielen Fällen ist auch noch nicht klar, wie mit dem Produkt, beispielsweise einer App, später überhaupt einmal Geld verdient werden soll.

start-ups


Mit Venture Capital zum Erfolg

Dennoch finden sich auch in Deutschland immer mehr Investoren, die in Start-ups investieren. In den meisten Fällen erfolgt dies über Venture Capital. In diesem Fall stellt der Investor dem jungen Unternehmen Venture Capital – was auch als Wagniskapital oder Risikokapital übersetzt wird – zur Verfügung. Im Gegenzug erhält er eine Beteiligung am Unternehmen, er wird also quasi Miteigentümer. In manchen Fällen nimmt er dann auch einer Beraterfunktion ein und knüpft Kontakte für das Unternehmen.

Venture Capital – einfach erklärt:

Idee, Konzept und Investor

Jochen und Christian haben eine innovative Geschäftsidee. Sie erstellen ein Konzept und einen Business-Plan. Allerdings fehlt ihnen das nötige Geld, um die Idee auch zu verwirklichen. Jochen und Christian versuchen, bei verschiedenen Banken einen Kredit zu bekommen. Allerdings vergeblich, denn manchen Banken ist das Risiko zu groß.

Kurze Zeit später kontaktieren Jochen und Christian eine Venture Capital Gesellschaft. Diese hat Interesse an einer Beteiligung, sodass Jochen und Christian ihre Geschäftsidee doch noch umsetzen können.

In Deutschland schaffen es allerdings nur 30 bis 50 % der Start-ups, dauerhaft zu bestehen, so der Bundesverband Deutsche Start-ups e.V. Ein Risikokapital-Geber finanziert also ein Startup und die entsprechende Geschäftsidee in dem Bewusstsein, dass das Unternehmen scheitern kann und er sein ganzes Geld verliert. Er hofft jedoch auf das Gegenteil: Den Durchbruch des Unternehmens, um dann entweder das Unternehmen weiter zu begleiten oder seine Anteile gewinnbringend zu veräußern. Es gibt auch ganze Venture Capital Gesellschaften, in denen sich ein oder mehrere Investoren zusammenschließen, um in ein oder mehrere Start-ups zu investieren.

Worin liegt der Unterschied zwischen Venture Capital und Private Equity?

Kriterium #1: Im Bereitstellungszeitpunkt

Venture Capital wird einem Unternehmen für die Frühphasenfinanzierung zur Verfügung gestellt, während Private Equity als Finanzierungsoption für spätere Phasen eines Unternehmens verwendet wird.

Kriterium #2: In der Art des Unternehmens

Venture Capital wird eher jungen und innovativen Wachstumsunternehmen zur Verfügung gestellt. Private Equity bekommen stattdessen etablierte mittelständische Unternehmen, zum Teil auch Großkonzerne.

Auch private Anleger können investieren

Private Anleger haben in der Regel wenige Möglichkeiten, ein Investment in geringer Höhe zu tätigen. Es gibt jedoch Ausnahmen: Beispielsweise durch Beteiligungsgesellschaften, die an der Börse notiert sind. Hier können Anleger mit einem Investment indirekt auch vom Trend der Start-ups teilhaben.

Langer Weg bis in die Gewinnzone

Doch auch viele der bekannten Start-ups sind nach der Etablierung am Markt und einer hohen Bekanntheit der Marke noch lange nicht profitabel. Die Gründe hierfür sind vielfältig: Investitionskosten für die Produktion und die Produkte oder hohe Marketingkosten bringen die Start-ups oft in Bedrängnis. Die klassische deutsche Denkweise, nach der ein Unternehmen innerhalb von 2 bis 3 Jahren Gewinne erwirtschaften sollte, lässt sich auf Start-ups im Online-Bereich nur schwer anwenden. Hier wird oft von einem Zeitraum von 5 bis 8 Jahren ausgegangen, bis das Unternehmen in die Gewinnzone kommt.

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