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Fit für Finanzen - Grundlagen der Börse - Lektion 6

Börse für Fortgeschrittene – Zertifikate

Der Handel mit der Erwartungshaltung

Zertifikate sind Inhaberschuldverschreibungen – ähnlich den Anleihen. Sollte der Emittent den von Ihnen gewährten Kredit nicht zurückzahlen können, ist in der Regel auch das Zertifikat wertlos. Neben der Bonität des Inhabers tragen Zertifikate aber auch noch weitere Risiken. Zertifikate sind Derivate , deren Wert von anderen Wertpapieren abgeleitet wird. Fällt der Wert des Wertpapiers, das für den Wert des Zertifikats maßgeblich ist (Basiswert), dann fällt auch der Wert des Zertifikats. Im Gegensatz zu herkömmlichen Anlageprodukten erlauben sie einen deutlich flexibleren Einsatz an den Märkten. Zertifikate bilden die Erwartungshaltung des Anlegers auf die künftige Marktentwicklung ab – dadurch hat der Anleger Renditechancen nicht nur bei steigenden, sondern auch bei stagnierenden oder fallenden Kursen. Dafür hat der Anleger aber neben dem Risiko des Basiswertes zusätzlich das Risiko der Bonität des Emittenten.

So handeln Sie mit Zertifikaten

Der Handel von Zertifikaten kann grundsätzlich auf zwei verschiedene Weisen erfolgen: Zum einen über eine Börse, zum anderen außerbörslich auf direktem Wege mit dem entsprechenden Emittenten. Der Prozess ist also ist nicht komplizierter als beim Handel mit Aktien.

Nähere Informationen zu den Grundstrukturen und Risiken von Zertifikaten können Sie der Broschüre „Interessante Investmentanlage für jeden Geschmack – Das kleine 1x1 der Zertifikate“ entnehmen, die Sie unter unten stehendem Link herunterladen können.

Zertifikate – einfach erklärt im Video

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