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Börse Frankfurt-News: Auslandsaktien: Die Herausforderungen sind enorm
16.03.17 / 16:35 dpa-AFX (0 mal gelesen)

FRANKFURT (DEUTSCHE-BOERSE AG) - 16. März 2017. Die rasant steigende Digitalisierung nahezu sämtlicher Lebensbereiche verlangt von Elektronikunternehmen immer schnellere Reaktions- und Anpassungsfähigkeiten. Mit dem Programm Society 5.5 unterstützt die japanische Regierung ihre Unternehmen auf dem Weg in eine smarte Gesellschaft.

Mit der CeBIT wird am kommenden Montag in Hannover die weltgrößte IT-Messe ihre Pforten öffnen. Das diesjährige Motto "d!conomy - no limits" ist Programm. Über 3000 Aussteller aus 70 Ländern verdeutlichen, dass der digitale Wandel in nahezu jedem Lebensbereich über alle Grenzen hinweg rapide voranschreitet. Längst gehören Begriffe wie Smart Home samt Haushaltsroboter und Sicherheitstechnik, Internet der Dinge, Cloud Connectivity, Multicopter, autonomes Fahren und Virtual Reality zum täglichen Wortschatz nicht nur IT-affiner Bürger. In der niedersächsischen Hauptstadt soll die Digitalisierung laut Veranstalter so erlebbar gemacht werden wie nie zuvor.

Wer allerdings in der digitalen Welt vorn mit dabei sein will, braucht nach Ansicht der Berater von Bain & Company neben technologischem Know-how insbesondere ein starkes, couragiertes Management. Denn die Digitalisierung sei keine Welle, nach deren Abebben eine neue Normalität stehe. Sie gleiche eher den Gezeiten mit ihrer konstanten, mächtigen Strömung und Gegenströmung. Hyperkonnektivität, enorme Cloud-Rechenleistung und Datenströme, die mit Predictive Analytics beherrschbar werden, führten zu extrem beschleunigten Innovationszyklen. Global operierende Unternehmen stünden vor der Herausforderung, digitalisierte Prozesse, Kundendienste und Arbeitsweisen schneller zu adaptieren als der Wettbewerb, um nicht vom Markt verdrängt zu werden.

Politische Hilfe auf dem Weg zur smarten Gesellschaft

Das erkennt auch die Politik und unterstützt und begleitet die Industrie auf dem Weg dorthin im Rahmen von Projekten wie Industrie 4.0 in Deutschland, e-Estonia in Estland oder Smart Nation in Singapur. Japan als Partnerland der diesjährigen CeBIT nennt sein Programm Society 5.0. Mit dieser Initiative plane die Regierung unter Premierminister Shinzo Abe sowohl die heimische Wirtschaft als auch die Gesellschaft in eine digitale, datengetriebene Zukunft zu führen.

Sony trifft schon heute den Nerv der Kunden

Derweil liefern Hersteller von Consumer Electronic mit Virtual Realitiy-Produkten bereits erste Kassenschlager. Etwa übertreffe Sony (WKN 853687) mit dem vor kurzem eingeführten VR-Headset für die PlayStation bei weitem die selbst gesteckten Ziele. "In den ersten vier Monaten gelang Sony der Verkauf von 915.000 Kopfhörern, mit dem Nutzer in Verbindung mit dem Smartphone unter anderem virtuell navigiert werden, ohne dass sie auf einen Bildschirm schauen müssen", bilanziert Walter Vorhauser von der Oddo Seydler Bank. Damit würden die Japaner die Marke von einer Millionen Einheiten statt nach einem Jahr bereits nach sechs Monaten knacken, was "am vergleichsweise günstigen Preis liegen könnte." Während das Sony Headset für etwa 400 US-Dollar zu haben sei, gingen Konkurrenzprodukte derzeit für rund 600 US-Dollar über den Tisch. Die Japaner hätten den Vorteil, dass die PlayStation 4 zusammen mit dem Headset Virtual Reality-Erfahrungen liefere. "Der Markt für Virtual Reality-Produkte soll in den kommenden Jahren rasant ansteigen." Schätzungen gehen von weltweiten Verkäufen in Höhe von 70 Milliarden US-Dollar bei 2020 aus, wie Vorhauser bemerkt. Daher sieht er die Sony Aktie, welche seit Januar von etwa 27 auf knapp unter 30 Euro hinzugewonnen hat, gut aufgestellt.

Bei Panasonic verschmilzen Elektronik und Handwerk

Als Plattform für die Vorstellung seiner Visionen der künftigen Verbindung von Elektronik und Handwerk hat Panasonic (WKN 853666) die im April in Mailand stattfindende Milano Salone 2017 gewählt. Das Motto "Electronics Meets Crafts" kombiniere vor Ort ästhetisches Bewusstsein und den Zauber des Raums mit Panasonic Technologien für Bild und Ton. "Für Besucher soll ein inspirierender Raum geschaffen werden, der alle fünf Sinne anregt." In der Gegenwart punkte Panasonic bei Verbrauchern unter anderem mit Produkten wie besonders leichten und wasserdichten Bluetooth Kopfhörern für den Sportbereich. Die Aktie des japanischen Elektronikkonzerns befindet sich mit einem Anstieg von 8,58 auf aktuell 10,20 Euro seit der US-Präsidentenwahl nach Ansicht von Vorhauser ebenfalls im Aufwärtstrend.

Konsumenten ebnen den Weg

"Endverbraucher treiben den Markt", meint Roland Stadler von der Baader Bank. Als Zulieferer von elektronischen Bauteilen und Modulen für die Konsumgüter- und Automobilindustrie profitierten Unternehmen wie Alps Elektric (WKN 856461) von den Entwicklungen im Markt. Die Aktie ist seit November von 21 auf 29 Euro gestiegen und kommt damit auf ein Plus von rund 38 Prozent. Der Nikkei legte im gleichen Zeitraum um 20 Prozent von 16.251 auf 19.590 Punkte zu. "Jedes elektronische Produkt braucht Sensoren und andere Kleinteile etwa für das Power Management und die Schnittstellen für Mensch und Maschine." Automobilzulieferer wie Denso (WKN 858734) gewannen seit der Wahl Trumps von gut 37 auf über 42 Euro hinzu. Im Juni vergangenen Jahres lag der Wert noch um 30 Euro.

Auslandsaktien im Handel an der Börse Frankfurt

Rund 10.000 ausländische Werte können in Frankfurt gehandelt werden. Die Bandbreite reicht von großen bekannten Bluechips hin zu Exoten. Die Spezialisten stellen fortlaufend Quotes auf Basis der aktuellen Preise an der Heimatbörse, umgerechnet in Euro. Für große Standardwerte etwa im Euro Stoxx oder S&P 100 geben sie auch eine Preisgarantie. Details dazu lesen Sie auf boerse-frankfurt.de.

von: Iris Merker

16. März 2017,

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