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Intraday Bristol-My...
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 Unilever N... +0,47 %  Kauf/Verkauf
 Unilever P... +1,09 %  Kauf/Verkauf
 Wal-Mart S... +3,00 %  Kauf/Verkauf
ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Rekordjagd geht weiter
21.02.17 / 22:37 dpa-AFX (0 mal gelesen)

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Wall Street hat am Dienstag ihre Rekordjagd fortgesetzt. Gute Geschäftsergebnisse aus dem Einzelhandel und gestiegene Ölpreise lieferten den Börsianern neue Argumente. Die Hoffnung auf Steuergeschenke und Wirtschaftsimpulse des neuen US-Präsidenten blieb ohnehin präsent. Hinzu kamen gute Stimmungsdaten aus den europäischen Unternehmen.

Der Dow Jones Industrial schaffte es nach der Feiertagspause erstmals über die Marke von 20 700 Punkten bis auf 20 757 Punkte. Aus dem Handel ging der US-Leitindex 0,58 Prozent höher bei 20 743,00 Punkte. Es sei vielen klar, dass die Rally seit der Präsidentschaftswahl Anfang November schon in luftige Höhen geführt habe, hieß es am Markt. Noch sei die Angst, etwas zu verpassen, aber zu groß.

Der breiter gefasste S&P 500 schloss 0,60 Prozent höher bei 2365,38 Punkten. Das war nur gut einen Punkt unter seinem an diesem Dienstag erreichten Rekordhoch. Der Technologiewerte-Index Nasdaq 100 gewann nach einem Höchststand von 5353 Punkten 0,49 Prozent auf 5350,73 Punkte.

WALMART UND HOME DEPOT ÜBERZEUGEN

Der US-Discountriese Walmart Chart anzeigenKauf/Verkauf lockt in der Heimat wieder mehr Käufer in seine Läden. Die Kundenfrequenz habe im Weihnachtsgeschäft zugenommen, teilte der Konzern mit. Weltweit waren die Umsätze im vierten Geschäftsquartal (Ende Januar) um 1 Prozent gestiegen. Ohne Wechselkurseffekte hätte das Plus gar bei 3 Prozent gelegen, denn durch den starken Dollar blieb von den Auslandseinnahmen weniger beim Unternehmen hängen. Die Anleger konnten sich über ein Plus beim Aktienkurs von 3 Prozent freuen.

Die Baumarktkette Home Depot Chart anzeigenKauf/Verkauf stellte die Börsianer derweil mit deutlich mehr Gewinn ebenfalls zufrieden. Für die Aktien ging es um 1,4 Prozent aufwärts.

KRAFT HEINZ SCHAUT NACH ALTERNATIVEN

Auch Übernahmen werden weiter heiß diskutiert: Nach dem geplatzten Kauf von Unilever Chart anzeigenKauf/Verkauf Chart anzeigenKauf/Verkauf könnte sich Kraft-Heinz-Großaktionär 3G Capital schon bald ein neues Ziel vornehmen. Bis zu 15 Milliarden Dollar habe die Beteiligungsgesellschaft für Übernahmen in der Kasse, berichtete die "Financial Times" unter Berufung auf mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen. Üblicherweise kommen dazu noch große Summen an Fremdkapital.

In Frage kommen könnte für 3G Capital beispielsweise ein Kauf des Milka-Herstellers Mondelez Chart anzeigenKauf/Verkauf , der 2012 aus einer Abspaltung von Kraft Foods - damals noch ohne Heinz - hervorgegangen war. Analysten sehen auch die Konsumgüterkonzerne Colgate-Palmolive Chart anzeigenKauf/Verkauf und Kimberly-Clark als potenzielle Kandidaten. Die Papiere von Mondelez gewannen 5,8 Prozent, während Colgate-Palmolive 1,7 und Kimberly-Clark 2 Prozent gewannen. Kraft-Heinz-Aktien gaben um 1,8 Prozent nach.

BRISTOL-MYERS PROFITIERT VON ICAHN-SPEKULATION

Zudem will die Burger-King-Mutter Restaurant Brands die Fastfood-Kette Louisiana Kitchen schlucken. Deren Papiere schossen um 19 Prozent nach oben und Restaurant-Brands-Papiere gewannen rund 6,9 Prozent.

Die zwischenzeitlich schwachen Aktien von Bristol-Myers Sqibb Chart anzeigenKauf/Verkauf drehten im späten US-Handel vorübergehend deutlich ins Plus. Verantwortlich hierfür waren Börsianern zufolge Spekulationen über einen Einstieg des milliardenschweren Finanzinvestors Carl Icahn. Er setze darauf, dass der Spezialist für Immun-Onkologie übernommen werden könnte, hieß es. Schließlich gewannen die Papiere des US-Pharmakonzerns noch 0,4 Prozent.

EURO LEIDET UNTER DOLLAR-STÄRKE

Der Kurs des Euro konnte sich im New Yorker Handel kaum stabilisieren. Nach einem Rutsch um fast einen Cent bis auf 1,0526 US-Dollar war die europäische Gemeinschaftswährung zuletzt wieder 1,0543 Dollar wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,0537 (Montag: 1,0616) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9490 (0,9420) Euro. US-Anleihen bewegten sich kaum. Richtungweisende zehnjährige Anleihen sanken um 3/32 Punkte auf 98 13/32 Punkte. Sie rentierten mit 2,427 Prozent./ag/he

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