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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR von 17.00 Uhr - 22.03.2017
22.03.17 / 17:08 dpa-AFX (0 mal gelesen)

ROUNDUP: Schottisches Parlament wird über Unabhängigkeitsreferendum abstimmen

EDINBURGH - Das schottische Parlament ist am Mittwochnachmittag zusammengekommen, um über ein neues Referendum zur Trennung von Großbritannien abzustimmen. Die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon will von den Abgeordneten ein Mandat, um mit London über die geplante Volksabstimmung zu verhandeln. Es gilt als sicher, dass die meisten Abgeordneten dafür stimmen werden. Nach einer Debatte wird mit dem Votum gegen 18.30 Uhr MEZ gerechnet.

USA: Verkäufe bestehender Häuser gesunken

WASHINGTON - In den USA sind die Verkäufe bestehender Häuser im Februar deutlicher als erwartet zurückgegangen. Im Vergleich zum Vormonat seien sie um 3,7 Prozent gesunken, wie die Maklervereinigung "National Association of Realtors" (NAR) am Mittwoch in Washington mitteilte. Volkswirte hatten einen schwächeren Rückgang um 2,5 Prozent erwartet.

USA: FHFA-Hauspreisindex stagniert überraschend

NEW YORK - In den USA haben sich die Hauspreise zum Jahresauftakt überraschend nicht verändert. Der FHFA-Hauspreisindex habe im Januar stagniert, teilte die Federal Housing Finance Agency (FHFA) am Mittwoch in New York mit. Volkswirte hatten hingegen wie bereits im Dezember mit einem Anstieg um 0,4 Prozent gerechnet.

US-Notenbanker warnt vor Risiken bei Gewerbeimmobilien

BALI - Der Chef der regionalen Notenbank von Boston, Eric Rosengren, hat vor Risiken aufgrund von Übertreibungen am Markt für Gewerbeimmobilien gewarnt. "Wir müssen anerkennen, dass der Markt für Gewerbeimmobilien das Potential hat, mögliche Probleme zu verstärken, die irgendwann im Falle eines wirtschaftlichen Dämpfers entstehen könnten", sagte Rosengren am Mittwochmorgen (mitteleuropäische Zeit) laut Redetext auf Bali.

US-Notenbankerin: Sollten dieses Jahr mit Abbau der Fed-Bilanz beginnen

RICHMOND - Die Chefin der regionalen Notenbank von Cleveland, Loretta Mester, hat sich dafür ausgesprochen, schon bald mit dem Abbau der aufgeblähten Bilanz der Notenbank zu beginnen. "Wenn sich die wirtschaftlichen Bedingungen so entwickeln sollten, wie ich es derzeit erwarte, dann wäre ich zufrieden damit, wenn wir dieses Jahr unsere Vorgehensweise bei den Reinvestitionen ändern", sagte Mester laut einem Redetext am Dienstagabend (mitteleuropäische Zeit) im amerikanischen Richmond. Die Reinvestitionen zu beenden sei ein erster Schritt zur Reduzierung der Bilanz.

ROUNDUP: Geringqualifizierte profitieren deutlich weniger von Weiterbildung

BERLIN - Arbeitnehmer mit geringer Qualifikation profitieren deutlich weniger von Weiterbildung durch ihre Betriebe als Höherqualifizierte. So nahmen im vergangenen Jahr von den Beschäftigten mit Berufs- oder Hochschulabschluss 44 Prozent an Maßnahmen der betrieblichen Weiterbildung teil, bei jenen mit einfachen Tätigkeiten waren es nur 20 Prozent. Das geht aus einer repräsentativen Befragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) von rund 16 000 Betrieben hervor, die am Mittwoch in Berlin vorgestellt wurde.

ROUNDUP: Japans Exporte legen weiter zu

TOKIO - Japans Exportwirtschaft hat im Februar von der anziehenden weltweiten Nachfrage profitiert und die Schätzungen von Experten übertroffen. Die Exporte stiegen im Jahresvergleich um 11,3 Prozent, teilte das japanische Finanzministerium am Mittwoch mit. Volkswirte hatten mit einem geringeren Wachstum gerechnet. Der Anstieg war der höchste seit zwei Jahren.

ROUNDUP: Höhere Inflation bremst Anstieg der Löhne

WIESBADEN - Die steigenden Verbraucherpreise haben zum Jahresende 2016 die hohen Lohnzuwächse der Beschäftigten in Deutschland zum Teil wieder zunichte gemacht. Der Anstieg der Reallöhne verlangsamte sich im vierten Quartal, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte.

Französischer Notenbankchef: Keine Sonderregeln für Briten bei Brexit

FRANKFURT - Die Briten sollten bei ihrem Austritt aus der EU (Brexit) nach Ansicht des französischen Notenbankchefs François Villeroy de Galhau nicht auf eine Sonderbehandlung hoffen. "Wir sind nicht diejenigen, die sich für einen harten Brexit entschieden haben", sagte der Chef der Banque de France bei einer Tagung der "Süddeutschen Zeitung" am Mittwoch in Frankfurt. "Eines muss klar sein: Es darf keine Rosinenpickerei geben."

Eurozone: Überschuss der Leistungsbilanz geht erneut zurück

FRANKFURT - Der Überschuss in der Leistungsbilanz des Euroraums ist zum Jahresauftakt erneut gesunken. Das Plus habe im Januar bereinigt bei 24,1 Milliarden Euro gelegen, wie die Europäische Zentralbank (EZB) am Mittwoch mitteilte. Im November hatte der Überschuss bei 36,1 Milliarden Euro ein Rekordhoch erreicht und war im Dezember auf 30,8 Milliarden Euro gesunken.

Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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